Der VfB Stuttgart hat sich erneut für die Uefa Youth League qualifiziert. Vor der U 19 von Tobias Rathgeb liegt eine spannende Reise. So blickt der Trainer auf die Aufgaben.
Der 16. Mai war ein bedeutender Tag für den VfB Stuttgart. Mit dem Einzug in die Champions League machte der Club die dritte internationale Qualifikation für Europa hintereinander klar, das zweite Mal innerhalb von drei Jahren wird der VfB in der Königsklasse spielen.
Und ebenfalls zum zweiten Mal in diesem Zeitraum bedeutet dies für die U 19 des Clubs, dass sie in der Youth League antreten wird. Die ersten sechs Gegner in der Gruppenphase der Profis werden auch die Gegner der A-Junioren sein. „Das ist natürlich überragend. Sich mit den Besten messen zu können, ist immens wichtig für die Entwicklung der Spieler“, freut sich U-19-Trainer Tobias Rathgeb auf die anstehenden Prüfungen.
„Ich bin mir sicher, dass sie davon profitieren werden.“ Rathgeb, der in der letzten Youth-League-Saison noch als Co-Trainer der U 19 agierte, nutzte die letzten Monate für diverse Clubbesuche und Hospitanzen, war unter anderem beim FC Sevilla und Paris Saint-Germain, um sich von den dortigen Bedingungen im Nachwuchsbereich ein Bild zu machen.
Vor dem Hintergrund der immer weiter steigenden Popularität des Wettbewerbs erwartet man sich in Stuttgart auch noch einmal eine Steigerung im Vergleich zu den damaligen Spielen, als man im Gazi-Stadion vor tausenden Zuschauern gegen Liverpool und Barcelona ran durfte und bis ins Halbfinale vordrang. Wie es im September dann tatsächlich vonstattengehen wird, ist offen. Theoretisch ist das erste Youth-League-Spiel bereits am 8. September auf dem Spielplan – ein Tag vor dem möglichen ersten Heimspiel der Profis in der Königsklasse.
Ob es so kommt, wird die Auslosung der Champions League am 27. August zeigen. Rathgeb und seine Mannschaft werden sie gebannt vor dem TV verfolgen. Denn so viel ist schon sicher: „Wir freuen uns schon sehr auf die Youth-League-Saison!„