Der Flügelstürmer verlässt den VfB nach sechseinhalb Jahren in Richtung Mainz und geht die neue Aufgabe hochmotiviert an.
Am Ende war es keine Überraschung mehr: Silas verlässt den VfB Stuttgart wie erwartet mit sofortiger Wirkung und wechselt zum Bundesliga-Konkurrenten FSV Mainz 05. Der VfB erhält zunächst eine geringe Ablöse, wobei im Fall des Klassenverbleibs der Rheinhessen eine Nachzahlung von rund einer Million Euro fällig wird. Zudem sparen die Stuttgarter das Gehalt des Flügelstürmers für die verbleibende Saison, was sich ebenfalls auf rund eine Million Euro belaufen hätte.
Mit dem 27-jährigen Außenspieler verabschiedet sich einer der dienstältesten Profis aus Bad Cannstatt. 2019 war Silas vom FC Paris zum VfB gewechselt, wo er gleich in seiner ersten Saison den Aufstieg in die erste Liga feierte. Mit seinem Tempo und den raumgreifenden Schritten avancierte der Offensivakteur schnell zum Publikumsliebling, kam aber zuletzt immer weniger zum Einsatz. Unter dem Strich stehen für den VfB 132 Pflichtspiele sowie 35 Tore und 21 Vorlagen zu Buche.
Im März trifft Silas auf den VfB
Nun will der 20-malige Nationalspieler des Kongo an neuer Wirkungsstätte wieder deutlich häufiger auf dem Platz stehen. „Ich freue mich sehr darauf, künftig für Mainz 05 zeigen zu können, was ich kann“ wird Silas von seinem neuen Arbeitgeber zitiert: „Ich brenne darauf, endlich wieder in der Bundesliga auf dem Platz stehen zu können und kann es kaum erwarten, dass es endlich losgeht.“
Beim VfB verabschiedet man den Stürmer derweil mit lobenden Worten. „Silas hat einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, dass der direkte Wiederaufstieg gelang und sich der VfB anschließend wieder in der Bundesliga etablieren konnte“, sagt Sportvorstand Fabian Wohlgemuth. „Er wird uns aufgrund seiner außergewöhnlichen fußballerischen Fähigkeiten und wegen seiner positiven Art in guter Erinnerung bleiben.“ Anfang März kommt es für Silas in Mainz zum direkten Duell mit seinem nun ehemaligen Club aus Stuttgart.