Der VfB wird in den nächsten Wochen fast ausschließlich vor eigenem Publikum antreten. Die Karten-Situation hat sich dabei im Vergleich zu Jahresbeginn verändert – mit einer Ausnahme.
Der VfB Stuttgart war in dieser Saison viel auf Reisen. Sechs Auswärtsspiele in der Europa League, dazu Partien im hohen Norden in der Bundesliga und im DFB-Pokal. Jetzt aber ist es damit erst einmal vorbei, in den kommenden Wochen werden sich die zurückgelegten Kilometer in engen Grenzen halten: Ein einziges Auswärtsspiel steht im Monat April auf dem Programm – und dieser Trip ist auch noch einer der kürzesten der Saison, wenn es am 19. April zum FC Bayern geht.
Ansonsten? Spielen die Stuttgarter ausschließlich vor eigenem Publikum. Viermal innerhalb von 23 Tagen. An diesem Samstag gegen Borussia Dortmund (18.30 Uhr/Liveticker), in der Woche darauf am Sonntag gegen den Hamburger SV (17.30 Uhr), dann am 23. April im DFB-Pokal gegen den SC Freiburg (20.45 Uhr) und am 26. April in der Bundesliga gegen Werder Bremen (15.30 Uhr).
Für das Spiel gegen Werder Bremen gibt es noch Karten
Die Nachfrage nach Karten ist dabei groß. Für die Partien gegen den BVB, den HSV und die Breisgauer ist der Heimbereich schon jetzt ausverkauft – eine kleine Chance für Mitglieder besteht noch, sollten zum Beispiel Dauerkarteninhaber ihre Karten auf der Zweitmarkt-Plattform des Vereins kurzfristig einstellen.
Für das Duell mit den abstiegsbedrohten Bremern gibt es dagegen noch Karten, was auch an Ticket-Rückläufern der Gäste liegt: Werder hat sein zustehendes Kontingent von 6000 Plätzen nicht vollständig abgerufen und einen Teil zurückgegeben, den der VfB nun an seine Fans verkauft. Dabei handelt es sich um Karten am seitlichen Rand der Gegengerade für 70 Euro, noch gibt nebeneinanderliegende Sitzplätze.
Kaufen können diese aber nur Mitglieder mit einem Limit von zwei Tickets – was einen klaren Unterschied im Vergleich zu Jahresbeginn bildet. Damals lag die Bestellgrenze oft bei sechs Karten, zudem schloss sich an den Mitglieder-Verkauf mehrfach noch ein freier Verkauf an. Zu diesem wird es nun in dieser Saison voraussichtlich nicht mehr kommen, wie in den Vorjahren ist das Interesse an Tickets auch dieses Mal im Saisonfinale nochmals größer als in den Winter-Monaten.
Dass die vielen Heimspiele in den nächsten Wochen ein Vorteil sein können, zeigt auch der Blick auf die Zahlen. Die Stuttgarter haben in dieser Saison deutlich mehr ihrer insgesamt 53 Punkte zuhause (32) als auswärts (21) geholt – und wollen nun in den kommenden Spielen mit dem eigenen Publikum im Rücken die Grundlage für einen erfolgreichen Saison-Endspurt legen, in dem der Einzug ins Pokalfinale sowie in die Champions League möglich ist.