Der frühere Weltklasse-Torwart und Bayern-Vorstand blickt auf die gemeinsame Zeit in München zurück und lobt die Entwicklung des heutigen VfB-Trainers als „sehr außergewöhnlich“.
Dass die gegenwärtigen Erfolge des VfB Stuttgart eng mit dem Wirken von Sebastian Hoeneß zusammenhängen, ist in Fußball-Deutschland keine besonders kontroverse These. Nun hat auch ein prominenter früherer Weggefährte des Stuttgarter Trainers in die Lobeshymnen eingestimmt: Oliver Kahn, der im Januar 2020 in den Vorstand des FC Bayern rückte – und in der Folge beim Rekordmeister ein halbes Jahr zeitgleich mit Hoeneß tätig war, der damals die zweite Mannschaft der Münchner trainierte.
„Seine Entwicklung ging ja damals los in der dritten Liga“, erinnerte sich Kahn im „Doppelpass“ auf Sport 1: „Da ist er gleich Meister geworden und hat schon die ersten Ausrufezeichen gesetzt. Seitdem geht ja seine Entwicklung kontinuierlich nach oben. Das ist schon sehr außergewöhnlich.“
Oliver Kahn rechnet im Finale um den DFB-Pokal mit einem Sieg des FC Bayern
Nach dem Titelgewinn in der Saison 2019/20 – dem ersten überhaupt einer Zweitvertretung in der dritten Liga – ging es für Hoeneß über die TSG Hoffenheim zum VfB, mit dem er nun im Pokalfinale auf den FC Bayern trifft. Bei aller Wertschätzung für die Arbeit von Hoeneß in Stuttgart geht Oliver Kahn im Endspiel am Samstag (20 Uhr) im Berliner Olympiastadion aber von einem Favoritensieg der Bayern aus und rechnet nicht mit einer Überraschung: „Das würde mich sehr wundern.“