Die Stimmung ist gelöst im VfB-Flieger, in dem die Spieler und ihre Familien den Heimweg antreten. Jetzt zerstreuen sich die Wege in viele Richtungen – von Amerika bis Mallorca.
Der erste Frust hatte sich schon wieder etwas gelegt, als die Mannschaft des VfB Stuttgart nach der Pokal-Niederlage gegen den FC Bayern am Sonntag den Heimflug antrat. Es wurde an Bord auch mal gelacht und gescherzt, die Spieler tauschten sich aus, gingen von ihren Plätzen in den vorderen Reihen auch mal durch den Gang, hatten ihre Kinder auf dem Arm. Kurzum: Es herrschte eine gelöste Stimmung im Flieger mit dem VfB-Design und dem Schriftzug „Stuttgart kommt“, der die Profis und ihre Familien aus der Hauptstadt zurück nach Stuttgart brachte.
Zum rund 200-köpfigen Tross auf dem Rückflug zählten auch die Vorstandschaft und das Präsidium, Vereinslegenden wie Guido Buchwald oder Hansi Müller sowie Amtsträger wie der Stuttgarter Oberbürgermeister Frank Nopper.
Maximilian Mittelstädt erholt sich auf Mallorca
Nach gerade mal 57 Minuten Flugzeit hatte die Maschine um 13.11 Uhr wieder Stuttgarter Boden unter den Rädern. Und anders als im Vorjahr, als nach dem Finalsieg gegen Arminia Bielefeld eine große Party auf dem Schlossplatz folgte, trennten sich die Wege dieses Mal wieder recht schnell und geräuschlos. Ein paar kurze Verabschiedungen vom Staff auf dem Rollfeld, einige Umarmungen – dann machte sich der Mannschaftsbus mit den Spielern auf den Weg.
Für sie geht es nun in viele verschiedene Richtungen. Mehrere VfB-Profis brechen zur Weltmeisterschaft in Amerika auf, Stürmer Ermedin Demirovic zum Beispiel macht sich bereits am Montagmorgen um 6 Uhr auf den Weg zum Nationalteam Bosnien-Herzegowinas.
Für alle Nicht-Nominierten beginnt jetzt die Sommerpause, Maximilian Mittelstädt etwa fliegt auf seine bevorzugte Urlaubsinsel Mallorca. Der Trainingsbetrieb beim VfB beginnt dann wieder im Juli, den genauen Start hat der Verein noch nicht kommuniziert.