Noch ist es einige Wochen hin, ehe der VfB Stuttgart bei der AS Rom spielt. Dennoch wirft die Partie ihren Schatten voraus. Die VfB-Fanbeauftragten warnen bereits.
Als im September in Monaco die Europa-League-Paarungen ausgelost wurden und der VfB Stuttgart die AS Rom zugeteilt bekam, war für die VfB-Anhängerschaft schnell klar, dass diese Auswärtsreise wohl die attraktivste ist im Vergleich zu Basel, Istanbul und Deventer. Entsprechend groß ist das Interesse an Tickets. Der Mitglieder-Vorverkauf beim Club aus Cannstatt läuft entsprechend prächtig an.
Doch es gibt auch Fallstricke. Denn in Rom bietet sich den Stuttgartern das insgesamt größte Gästekontingent (rund 3600 Tickets), doch die Nachfrage dürfte das Angebot wieder einmal übersteigen. Und wer die VfB-Fans kennt, weiß, sie werden auch versuchen, auf anderen Wegen als mit dem zugeteilten Kartenkontingent in das Stadio Olimpico zu gelangen. Noch hat die Roma den Vorverkauf nicht gestartet, aber in wenigen Tagen dürfte es so weit sein. Dann dürften die Anhänger versuchen, an Karten außerhalb des Gästesektors zu gelangen.
Wovor die Fanbeauftragen ausdrücklich warnen: „Von einem Ticketkauf in anderen Stadionbereichen wird ausdrücklich abgeraten“, heißt es in einer Mitteilung. Zudem habe die AS Rom bereits jetzt deutlich gemacht, dass „Gästefans außerhalb des offiziellen Gästebereichs nicht zugelassen“ seien.
Nach Informationen unserer Redaktion möchte man dadurch auch vermeiden, dass es zu Zuständen wie in Istanbul kommen kann. Dort wurden Stuttgarter Fans aus anderen Stadionbereichen kompromisslos zum Auswärtsblock gebracht und in diesen hineingeschoben, obwohl der schon bis zu seinem Maximum gefüllt war.
Zudem deutet sich jetzt schon an, dass es wie in Istanbul auch von einem vorgegebenen Meeting-Point gesammelt per Shuttle ins Stadion gehen soll. „Ein Stadionbesuch wird nur möglich sein, wenn man sich am offiziellen Meeting Point in der Innenstadt einfindet. Dieser Treffpunkt wird voraussichtlich gegen 15.30 Uhr aufgesucht werden müssen, um den gemeinsamen Transfer zum Stadion anzutreten“, heißt es weiter. Eine individuelle Anreise wird untersagt.