Im Austausch: Sebastian Hoeneß und Tobias Welz nach dem Pokal-Halbfinale im April. Foto: IMAGO/Sportfoto Rudel

Der Stuttgarter Trainer geht nicht davon aus, dass die spezielle Vorgeschichte die Herangehensweise von Referee Tobias Welz am Samstag beeinflusst.

Seitdem die Schiedsrichter-Ansetzung für das Saisonfinale des VfB Stuttgart bekannt wurde, sorgt sie für einige Diskussionen: Tobias Welz leitet die Partie des VfB am letzten Spieltag am Samstag (15.30 Uhr/Liveticker) bei Eintracht Frankfurt – jener Unparteiische also, der vor einigen Wochen im Pokal-Halbfinale der Stuttgarter gegen den SC Freiburg (2:1 n.V.) ein Tor der Breisgauer durch einen höchst umstrittenen Foul-Pfiff nicht anerkannt hatte und im Anschluss sogar von VfB-Profis kritisiert worden war. Allen voran von Deniz Undav („Ich mag den eh nicht.“).

 
Deniz Undav wird den VfB am Samstag in Vertretung des gesperrten Atakan Karazor als Kapitän aufs Feld führen – und damit auch mit Schiedsrichter Tobias Welz zu tun haben. Foto: Baumann/Hansi Britsch

Zudem kommt Welz aus Hessen und leitete in seiner Laufbahn erst einmal ein Bundesliga-Spiel der Frankfurter Eintracht. Nun wird für den 48-Jährigen in seinem letzten Spiel vor dem Karriereende am Samstag ein zweites hinzukommen.

Sebastian Hoeneß: „Tobias Welz ist ein Top-Profi“

Der Stuttgarter Cheftrainer geht aber nicht davon aus, dass die Vorgeschichte und die besondere Konstellation die Leistung des Unparteiischen am Wochenende beeinflussen könnte. „Ich bin mir sicher: Tobias Welz wird das bestmögliche Spiel machen wollen“, sagte Sebastian Hoeneß auf der Pressekonferenz im Vorfeld der Partie, „genauso wie Frankfurt und der VfB Stuttgart.“

Und er sei sich ebenfalls ganz sicher, so Hoeneß, dass die Dinge getrennt werden könnten: „Er ist ein Top-Profi, macht sein letztes Spiel und wird da sicher eine Top-Leistung abrufen.“