Der VfB-Trainer Sebastian Hoeneß treibt seine Mannschaft an. Foto: Federico Gambarini/dpa

Auf die Stuttgarter wartet in Glasgow ein Spiel in besonderer Atmosphäre. Das reizt Trainer wie Team und soll sich in der Aufstellung und auf dem Platz widerspiegeln.

Der Reiz ist groß. Der VfB Stuttgart strebt mit aller Macht in das Achtelfinale der Europa League und dafür will die Mannschaft von Cheftrainer Sebastian Hoeneß an diesem Donnerstag (21 Uhr/RTL) bei Celtic Glasgow das Fundament legen – mit einem guten Ergebnis im Zwischenrunden-Hinspiel beim schottischen Fußballmeister. „Es ist eines der schwierigsten Lose, die man aktuell bekommen kann, aber es sind auch die Spiele, die man haben will“, sagt Hoeneß.

 

Das Abschlusstraining war im berühmten Celtic Park angesetzt, der am Spielabend eine besondere Atmosphäre bieten wird. Fast 60 000 Fans in grün-weiß-gestreiften Trikots füllen die Ränge, sanges- und feierfreudig. Auf VfB-Seite gab es ebenfalls eine riesige Kartennachfrage (37 000), aber nur knapp 3000 Anhänger erhielten offiziell Tickets. „Das Stadion kann mit der Celtic-Elf große Energie entfachen“, weiß Hoeneß.

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Die Stuttgarter rechnen sich dennoch gute Chancen auf das Weiterkommen aus und vertrauen nach dem 3:1 gegen den 1. FC Köln zuletzt in der Bundesliga auf ihren breiten Kader. Zudem soll die Effizient im Angriff gesteigert werden. Denn gerade auswärts gab es diesbezüglich auf internationaler Bühne bisher ein Defizit.