VfB Stuttgart in der Champions League
: So viel Geld hat der VfB in der Königsklasse eingenommen

Die internationalen Auftritte in dieser Saison haben eine Menge Einnahmen in die Stuttgarter Kassen gespült – durch Uefa-Prämien und ausverkaufte Heimspiele.
Von
David Scheu
Stuttgart
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  • Der letzte Auftritt dieser Spielzeit auf internationaler Bühne: die VfB-Profis vor dem Spiel gegen Paris Saint-Germain

    Pressefoto Baumann/Volker Müller
  • Die Fans des VfB-Stuttgart beeindruckten mit einer Druiden-Choreo.

    Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch
  • Die Teams vor dem Spiel – ein so wichtiges für den VfB.

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  • Schon früh der Schock: PSG-Star Barcola köpfte bereits in der 6. Minute nach einer Ecke ein.

    Pressefoto Baumann/Volker Müller
  • Aus Sicht der Schwaben ging die Anfangsphase gewaltig schief – bereits in der 17. Minute baute Dembelé den Vorspruch der Gäste auf zwei Zähler aus.

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  • Zuvor wurde der zweite Treffer vom VAR geprüft – wegen des Verdachts auf Abseits. Das war es aber nicht.

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  • Es kam noch dicker für den VfB: Erneut war Dembelé für die Stuttgarter nicht zu stoppen und netzte zum 3:0 ein – ein platzierter Schuss, an dem Ersatzkeeper Fabian Bredlow zwar noch dran war, ihn aber nicht ablenken konnte.

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  • Stuttgarts Enzo Millot – mit gesenkten Köpfen ging es für die VfB-Profis nach dem Halbzeitpfiff in die Kabine.

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  • Leweling und Stiller – nach dem ersten Durchgang hofften Fans vor allem auf Schützenhilfe auf den anderen Plätzen. Die Ausgangslage, das Aus noch aus eigener Kraft zu verhindern, war denkbar schlecht.

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  • Aber in der zweiten Hälfte kam es leider noch dicker. Trotz viel Ballbesitz war es wieder PSG, das jubeln durfte – Ousmane Dembelé schnürte in der 54. Minute den Dreierpack mit einem sehenswerten Schlenzer, dem ein Hackentrick voranging.

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  • Trotz einer weiteren PSG-Jubelszene schien es in dieser Spielphase kurz so, als sei der VfB trotzdem womöglich weiter – aufgrund des Geschehens auf den anderen Plätzen. Dann ging jedoch Manchester City gegen Brügge in Führung und Stuttgart stand wieder jenseits der Play-offs.

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  • Josha Vagnoman war mit den flinken Stürmern aus Paris ziemlich überfordert – und wurde schließlich nach etwa einer Stunde ausgewechselt.

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  • Schließlich leitete noch Chris Führich den Ehrentreffer ein – allerdings deutlich zu spät, um auf nicht weniger als ein Wunder hoffen zu können; das Tor wurde schließlich als Eigentor gewertet.

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  • Und dabei blieb es dann auch. Der VfB erlitt eine deutliche 1:4-Niederlage, das Glück war den Schwaben in den Parallelspielen nicht hold. Jetzt heißt es: Konzentration auf die Bundesliga – vielleicht bekommen die Profis nächste Saison eine neue Chance!

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Die Saison in der Champions League ist für den VfB Stuttgart nach dem 1:4 gegen Paris Saint-Germain beendet, viele positive Erinnerungen an internationale Fußballnächte werden aber bleiben – ebenso wie beträchtliche Einnahmen. Die einzelnen Bereiche im Überblick.

Startgeld Alleine für die Teilnahme an der Hauptrunde der Champions League zahlt der europäische Fußballverband Uefa jeder der 36 Mannschaften eine stattliche Antrittsprämie, die in dieser Saison bei 18,6 Millionen Euro liegt.

Prämien Hinzu kommen erfolgsabhängige Zahlungen. Für jeden erspielten Punkt gibt es 700 000 Euro – da der VfB drei Siege sowie ein Remis und damit zehn Punkte eingefahren hat, ergibt das nochmals sieben Millionen Euro. Auch eine Platzierungsprämie wird ausgeschüttet: Für jeden Platz, den ein Team in der Abschlusstabelle weiter vorne steht, zahlt die Uefa jeweils 275 000 Euro. Der VfB belegt Rang 26 von 36 Mannschaften – weshalb der Betrag mit dem Faktor elf multipliziert wird. Das macht nochmals drei Millionen Euro.

Heimspiele Alle vier Heimspiele des VfB in der Champions League fanden vor ausverkauftem Haus statt und waren preislich im oberen Segment angesiedelt. Pro Partie kommt dadurch ein mittlerer einstelliger Millionenbetrag an Einnahmen zusammen.

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Insgesamt hat der VfB in dieser Saison in der Champions League damit rund 50 Millionen Euro eingenommen. Eine Menge Geld – und ein maßgeblicher Teil des großen Ganzen mit Blick auf den Gesamtertrag der AG, der im Kalenderjahr 2023 bei 218 Millionen Euro gelegen hatte.