Die Zahl der Interessierten für Final-Karten gegen den FC Bayern ist wie im Vorjahr immens. Ein Blick auf die Größenordnung, die Chancen und den Zeitplan.
Dass das Interesse an Tickets für das Pokalfinale beim VfB Stuttgart groß sein würde, war schon im Vorfeld zu erwarten gewesen. Nun ist mit Ablauf der Bewerbungsfrist seit Montagabend klar: Das zweite Endspiel in Folge und die Stärke des Gegners FC Bayern haben der Nachfrage im Vergleich zum Vorjahr keinen Abbruch getan. Im Gegenteil.
Wie der VfB auf Nachfrage mitteilt, sind beim Verein ingesamt Bewerbungen für rund 160.000 Tickets für das Endspiel eingegangen – von Mitgliedern, Dauerkarten-Inhabern und Offiziellen Fanclubs. Damit bewegt sich die Größenordnung in einem vergleichbaren Bereich wie im Vorjahr, als die Stuttgarter erstmals seit zwölf Jahren wieder im Finale standen und 4:2 gegen Arminia Bielefeld gewannen. Bereits im Laufe dieses Dienstags soll die Zuteilung erfolgen – wobei es sich mehrheitlich um Absagen handeln wird.
Nicht abgerufene Tickets gehen in eine Nachverlosung
Zur Verfügung stehen rund 24.000 Karten, von denen nach Informationen unserer Redaktion knapp die Hälfte an Mitglieder und Dauerkartenbesitzer geht. Hinzu kommen die Tickets für die Offiziellen Fanclubs sowie ein internes Kontingent. Die gut 400 Inhaber einer Auswärtsdauerkarte haben ihr Ticket derweil als einzige Gruppe schon sicher, sodass sich die Zahl der zu verteilenden Karten entsprechend verringert.
Wer eine Zusage erhält, muss die Tickets im Anschluss aktiv im persönlichen Kundenkonto buchen. Geschieht dies nicht bis einschließlich 4. Mai, gehen die Karten in eine Nachverlosung. An dieser nehmen all diejenigen teil, die in der ersten Bewerbungsphase eine Absage erhalten haben. Im vergangenen Jahr handelte es sich dabei aber nur um knapp 100 nicht abgerufene Tickets, sodass die Chance hier auch dieses Mal überaus gering sein dürfte.