Ein gemeinsames Mitfiebern mit dem VfB in der Größenordnung von 2025 wird es in diesem Jahr zum Endspiel gegen den FC Bayern nicht geben. Die Hintergründe.
35.000 Fans strömten im vergangenen Jahr auf den Schlossplatz, um das Pokalfinale des VfB Stuttgart gegen Arminia Bielefeld im Kollektiv zu verfolgen. Nun steht der Bundesligist erneut im Endspiel des DFB-Pokals, in dem es am 23. Mai im Berliner Olympiastadion gegen den FC Bayern geht. Aber: Ein zentrales Public Viewing in der Größenordnung des Vorjahres wird es nicht wieder geben.
Dass der Schlossplatz als Veranstaltungsort ausfällt, war aufgrund des dort zeitgleich stattfindenden SWR-Sommerfestivals schon länger klar. Der Cannstatter Wasen wiederum stellt aufgrund des Frühlingsfestes keine Option dar: Dieses endet am 10. Mai, sodass im Anschluss der Abbau der einen Veranstaltung und der Aufbau der anderen nicht innerhalb von zwölf Tagen umsetzbar gewesen wäre.
VfB-Sprecher: „Public Viewing wurde eingehend geprüft“
Damit richteten sich die Blicke auf die Heimspielstätte des VfB als möglichen Ort für das Public Viewing. Nach zahlreichen Gesprächen in den vergangenen Tagen steht nun aber fest: Auch in der MHP-Arena wird es kein gemeinsames Fußballschauen während des Pokalendspiels geben. „Ein zentrales Public Viewing in der MHP-Arena wurde eingehend geprüft“, teilt ein Sprecher des Bundesligisten auf Anfrage unserer Redaktion mit, „wir haben davon aus organisatorischen und technischen Gründen aber Abstand genommen.“
Auf der einen Seite hätte sich der Aufwand in den Dimensionen von Bundesliga-Spielen bewegt, bei denen eine vierstellige Personenzahl im Einsatz ist – aus den Bereichen Catering, Sicherheitsdienst, Reinigung etwa. Auf der anderen Seite war es das Ziel, die Veranstaltung entweder kostenlos oder zu einem überschaubaren Preis für wenige Euro anzubieten. Hinzu kommt, dass die Videowände in der Arena nach der Saison ausgetauscht werden, was ebenfalls schon länger feststeht.
Durch die Entscheidung des VfB steht nun fest, dass es dieses Jahr kein großes und zentral organisiertes Public Viewing zum Pokalfinale geben wird. Events im kleineren Rahmen könnten damit in den Fokus vieler Fans rücken, die den VfB nicht nach Berlin begleiten werden.