Die Zweitvertretung des VfB Stuttgart hängt im Mittelfeld der 3. Liga fest. Auch, weil das Auf und Ab einfach kein Ende finden mag.
Es ist schon bemerkenswert: Lediglich drei Teams aus der 3. Liga haben noch weniger Unentschieden auf dem bisherigen Konto als der VfB Stuttgart II. Darunter die beiden Abstiegskandidaten aus Ulm und Schweinfurt. Die Mannschaft von Trainer Nico Willig dagegen scheint eine regelrechte Abneigung gegen die Punkteteilung zu haben, was sich wieder einmal beim 0:2 (0:0) bei Viktoria Köln zeigte. Woche für Woche wechseln sich Siege und Niederlagen ab, mit der leichten Tendenz, dass die Pleiten überwiegen. So kommt man tabellarisch nicht vom Fleck – was der 12. Tabellenplatz für die Stuttgarter belegt. Irgendwo im Nirgendwo.
„Es war wie im Hinspiel knapp, eng und umkämpft. Ich habe eine ausgeglichene erste Spielhälfte gesehen mit den etwas besseren Chancen für uns. Im zweiten Durchgang übernehmen wir etwas mehr die Spielkontrolle. Bei beiden Gegentoren verteidigen wir viel zu passiv“, haderte Willig im Nachgang und legte den Finger in die Wunde: „So schaffst du es eben nicht, auswärts mal wenigstens einen Punkt mitzunehmen.“
Weiter geht es für seine Mannschaft nun bereits am kommenden Dienstag – und zwar mit dem Heimspiel gegen das Spitzenteam von Energie Cottbus. Der Tabellenzweite mit Trainer Pele Wollitz macht im Fautenhau seine Aufwartung (Anstoß: 19 Uhr). Dann wird sich zeigen, ob der VfB Stuttgart II nach Monaten mal wieder ein Unentschieden mitnehmen kann – oder ob das Auf und Ab einfach immer weitergeht.