Am Donnerstag (18.45 Uhr) empfängt der VfB Stuttgart Celtic Glasgow zum Playoff-Rückspiel in der Europaleague. Wir blicken auf die mögliche Aufstellung.
Der Schwabe spricht gerne von einem „gemähten Wiesle“, wenn die Sache klar scheint. So auch im Fall des Europaleague-Rückspiels zwischen dem VfB Stuttgart und Celtic Glasgow an diesem Donnerstag (18.45 Uhr). 4:1 im Hinspiel – was soll da noch schief gehen?
Eigentlich nichts – doch VfB-Coach Sebastian Hoeneß warnt: „Wir haben das Ergebnis aus dem Hinspiel in keiner Weise im Hinterkopf. Wir wollen das Spiel gewinnen.“ Dennoch wird er wohl auf mehreren Positionen rotieren, wartet doch schon am Sonntag (15.30 Uhr) mit dem VfL Wolfsburg der nächste Gegner in der Bundesliga. Die Fans in der ausverkauften Arena (aus Schottland reisen 3000 Anhänger an) erwartet ein Spiel zweier B-Elfs. Denn auch der Celtic FC wird nicht mehr alles in die Waagschale werfen, um die Sensation möglich zu machen und doch noch die Runde der letzten 16 zu erreichen. Realistisch ist der eigene Blick, zu aussichtslos erscheint die Lage.
Erst Europa League, dann The Old Firm
Zumal am Sonntag (13 Uhr) das wichtigste Spiel der Saison ansteht: The Old Firm beim Stadtrivalen Rangers. Nur ein Sieg hält den amtierenden schottischen Titelträger im Meisterrennen. Aktuell rangieren die Rangers zwei Punkte vor Celtic, Heart of Midlothian weist sechs Zähler Vorsprung auf (bei jeweils einem Spiel weniger von Celtic Glasgow).
Für die Grün-Weißen und Trainer Martin O’Neill geht es am Sonntag also um alles - und nicht am Donnerstag in Stuttgart. Der Auswärtsauftritt der Glaswegians beim VfB wird wohl nicht mehr als eine Pflichtaufgabe.
In unserer Bildergalerie präsentieren wir die mögliche Aufstellung des VfB.