Die VfB-Frauen empfangen am 21. März den 1. FSV Mainz 05 in der MHP-Arena. Foto: Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch

In zweieinhalb Wochen steigt das Heimspiel der Frauen des VfB Stuttgart in der MHP-Arena – vor, das ist jetzt schon klar, einer Rekordkulisse.

Ob sie dabei sein kann, wenn die Frauenmannschaft des VfB Stuttgart ihr bislang größtes Spiel haben werden? Ist aktuell unklar. Denn Jana Beuschlein trägt gerade eine Gipsschiene an der linken Hand, weil sie sich im Auswärtsspiel bei Viktoria Berlin die Mittelhand gebrochen hat. Am Montag vergangener Woche ist die Kapitänin des VfB operiert worden, nun wird es ein Wettlauf gegen die Zeit.

 

Logisch, dass ihn Jana Beuschlein gewinnen möchte. Denn das Heimspiel am 21. März (14 Uhr) gegen den 1. FSV Mainz 05 ist kein gewöhnliches. Stand heute ist es zum einen das Duell Erster gegen Vierter. Und zum zweiten: ein Rekordspiel.

Am 18. Mai 2025 sahen 20.132 Zuschauer das Zweitliga-Heimspiel der Frauen des 1. FC Union Berlin gegen den FC Gütersloh. Diese Kulisse ist seitdem der deutsche Rekord für ein Spiel in der deutschen zweiten Liga der Frauen. Demnächst wird es eine neue Bestmarke geben.

Wie hoch diese Zahl sein wird, ist noch offen. Der Vorverkauf läuft aber derart erfolgreich, dass bereits jetzt klar ist, dass mehr als diese 20.132 Zuschauer am 21. März in der MHP-Arena sein werden. „Der Zuspruch zu unserem Highlight-Spiel ist einfach sensationell. Bis zum Anpfiff sind es noch fast drei Wochen und schon jetzt steht der neue Rekord“, sagt der VfB-Vorstandsvorsitzende Alexander Wehrle – und hofft, dass noch ein paar Ticketverkäufe dazukommen: „Gemeinsam wollen wir jetzt im Endspurt noch einen draufsetzen.“ Er hoffe auf ein „großes Fußballfest“.

Bis zum Heimspiel in der MHP-Arena steht für die VfB-Frauen noch ein Auswärtsspiel auf dem Programm: Am 15. März ist das Team des Trainers Heiko Gerber beim FC Ingolstadt gefordert.