Dan-Axel Zagadou fehlt im Trainingslager des VfB. Foto: Pressefoto Baumann

Der Innenverteidiger hat auf dem Weg zurück einen Rückschlag erlitten. Warum die Stuttgarter Verantwortlichen besondere Vorsicht walten lassen.

Dan-Axel Zagadou schien in den vergangenen Wochen auf einem guten Weg – bis wieder einmal das Knie nicht mitmachte und der Innenverteidiger des VfB Stuttgart in der Folge auch nicht mit der Mannschaft ins Trainingslager reiste. Ein Zwicken zwingt Zagadou seit einigen Tagen kürzer zu treten. Um etwas Gravierendes soll es sich aber nicht handeln.

 

„Es ist eine Vorsichtsmaßnahme, dass wir ihn aus dem Training nehmen“, bekräftigt Sportvorstand Fabian Wohlgemuth – und verweist auf die spezielle Krankenakte des Franzosen: „Er war ja auch langfristig verletzt. Da schauen wir schon so genau hin, dass wenn er gefühlt leichte Probleme hat, dass wir ihn sofort aus dem Training nehmen, um ihn dann weiter sukzessive aufzubauen.“

Knie-Operation bei Zagadou im vergangenen Oktober

Der Hintergrund: Zagadou hatte sich im vergangenen September eine Verletzung des Außenbands zugezogen, war im Oktober dann operiert worden und hatte in der Folge kein Spiel mehr für den VfB in der zurückliegenden Saison absolviert. Immerhin: Es sei nicht die gleich Stelle wie zuletzt betroffen, so Trainer Sebastian Hoeneß. „Wir haben Bilder gemacht. Es gibt eigentlich nichts zu sehen. Jetzt geht es um Ursachenforschung. Er hat da einfach etwas, was zwickt. Deswegen bin ich sehr hoffnungsvoll, dass wir ihn bald wieder auf dem Platz sehen. Trotzdem ist es so hartnäckig, dass er aktuell nicht hier sein kann,“ sagte er am Dienstag.

In der Hinrunde der Vizemeister-Saison 2023/24 war der Linksfuß verletzungsfrei geblieben und ein wichtiger Faktor in der Stuttgarter Defensive gewesen. Seitdem hat er immer wieder mit Verletzungen und längeren Ausfallzeiten zu kämpfen – und nun einen erneuten Rückschlag hinnehmen müssen. Wenn auch dieses Mal einen verhältnismäßig kleinen.