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Sven Mislintat war zuletzt bis Februar Technischer Direktor bei Borussia Dortmund.
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Voller Zuversicht fürs Achtelfinale – kurz vor Anpfiff reichen sich Sebastian Hoeneß und VfL-Coach Uwe Rösler die Hand.
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Der VfL Bochum agierte zu Beginn des Spiels noch vorsichtig – Kjell Waetjen und Mats Pannewig im Zweikampf mit Stuttgarts Lorenz Assignon.
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Vorsichtig, aber nicht ohne Ambitionen – der VfL wagte sich nach vorne und hatte in der 7. Minute durch Noah Loosli die erste große Chance.
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Der VfB hatte zwar deutlich mehr Ballbesitz, kam vor dem Tor der Bochumer aber nicht wirklich zu torgefährlichen Chancen.
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Jubeln konnten die Jungs von Sebastian Hoeneß aber dennoch...
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... da VfL-Defensivspieler Philipp Strompf ihnen in der 12. Minute mit einem Eigentor den 1:0-Vorsprung bescherte.
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Das 1:0 brachte den VfB kaum in Fahrt – wirkten vielleicht die Nachwirkungen der HSV-Niederlage noch nach? Bilal El Khannouss und Maximilian Wittek kämpfen um jeden Ball.
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Auch im weiteren Verlauf blieb der VfB harmlos, das Spiel plätscherte vor sich hin. Deniz Undav, der zum Spieler des Monats nominiert ist, war in der ersten Halbzeit auch eher unauffällig.
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Mats Pannewig vom VfL Bochum im Zweikampf mit Deniz Undav vom VfB Stuttgart.
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Für Aufregung sorgte schließlich noch einmal Philipp Strompf, der nach seinem Eigentor auch eine rote Karte kassierte. Der VfL-Verteidiger grätschte als letzter Mann Deniz Undav von hinten um.
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In der Folge muss der VfL Bochum die zweite Halbzeit zu zehnt bestreiten.
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Zu Beginn der zweiten Halbzeit zündeten die Stuttgarter Fans Bengalos, wodurch sich der Anpfiff verzögerte.
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Die Rauchschwaden zogen über das Stadion und legten sich auf dem Spielfeld fest.
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Ob die Pyro-Stimmung Ansporn genug war? In der 47. Minute köpfte Deniz Undav nach einer Flanke von Leweling das 0:2 für den VfB Stuttgart.
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In der 58. Minute versucht Angelo Stiller es einfach mal aus der Distanz: Der 24-Jährige zog aus rund 20 Metern ab, der Ball ging knapp am Tor der Bochumer vorbei.
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Trotz Unterzahl kämpft der VfL tapfer weiter: In der 66. Minute zieht Kjell Wätjen aus halbrechter Position ab und verfehlt den rechten Pfosten nur knapp.
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Am Ende half dem VfL alles nichts – der VfB Stuttgart setzte sich mit 2:0 durch und zieht eine Runde weiter.
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Sein Abschied liegt mittlerweile gut drei Jahre zurück, den Weg des VfB Stuttgart verfolgt der frühere Sportdirektor Sven Mislintat (53) aber nach wie vor – teils aus nächster Nähe, wie am Mittwochabend, als der VfB im Achtelfinale des DFB-Pokals beim VfL Bochum gastierte und 2:0 gewann.
Dabei fingen Kameras ein, wie der 53-Jährige die Partie im Stuttgarter Gästeblock verfolgte. Auch auf der Haupttribüne schaute Mislintat in der Halbzeit vorbei und begrüßte mehrere Vereinsmitarbeiter und frühere Wegbegleiter.
Von 2019 bis 2022 arbeitete Mislintat als Sportdirektor beim VfB, zuletzt war er bis Februar dieses Jahres als Technischer Direktor bei Borussia Dortmund tätig.