Die Hamburger würden ihre Sieglos-Serie in der Liga gern beenden - doch der nächste Gegner ist gut aufgelegt. Was HSV-Coach Polzin über den VfB sagt.
Wenn der VfB Stuttgart am Sonntag beim HSV gastiert, freut sich der Coach der Hanseaten, Merlin Polzin, auf eine „coole Aufgabe“ gegen die Schwaben. Zuletzt hatten sich beide Clubs in der Aufstiegs-Relegation zur Bundesliga 2023 duelliert. Damals blieb der VfB im Oberhaus, der HSV musste weiter zweitklassig spielen. „Die Entwicklung seit dem Relegationsspiel ist außergewöhnlich“, lobte Polzin den Europa-League-Teilnehmer. Es mache viel Spaß, die Spiele als neutraler Beobachter zu verfolgen.
Aktuell erlebt Polzins HSV eine Sieglos-Serie. In den vergangenen fünf Ligaspielen holte der HSV nur einen Punkt - und könnte mit einer Pleite gegen Stuttgart weiter Richtung Abstiegszone rutschen. Zwei Zähler trennen die Hanseaten vom Abstiegsrelegationsrang, dort befindet sich aktuell Stadtrivale FC St. Pauli.
Demo in der Nähe des Volksparkstadions sorgt für „erhöhtes Verkehrsaufkommen“
Der Club stellte die Fans auf ein „erhöhtes Verkehrsaufkommen“ ein, da am Sonntag laut HSV-Sprecher eine Demonstration in der Nähe des Volksparkstadions endet und in der Barclays-Arena nebenan ein Konzert stattfindet. Bei der Demo handelt es sich um einen Protest der organisierten Fanszene, um gegen mögliche Maßnahmen der Innenministerkonferenz in der kommenden Woche zu protestieren. Einige Fans fürchten etwa die Einführung von personalisierten Eintrittskarten.
Ganze drei Heimspiele stehen den Hamburgern nun bevor. Am Mittwoch (20.45 Uhr/Sky) reist zunächst Holstein Kiel zum Nordduell wegen des DFB-Pokal-Achtelfinalspiels in den Volkspark, am Sonntag kommt es zum brisanten Nordderby mit Werder Bremen (15.30 Uhr/DAZN).