So schön kann Jubel sein: Kenny Freßle feiert sein Tor mit einer akrobatischen Einlage. Foto: IMAGO/Beautiful Sports

Ganz wichtiger und verdienter Sieg für den VfB Stuttgart II. Beim 1:0 in der dritten Liga gegen die TSG Hoffenheim II sind die Impulse von Bank entscheidend.

Nico Willig ballte beide Fäuste und schrie seine Erleichterung heraus. „Ja, mir sind sehr viele Steine vom Herzen gepurzelt“, räumte der Trainer des Fußball-Drittligisten VfB Stuttgart II nach dem 1:0 (0:0) gegen die TSG 1899 Hoffenheim II ganz offen ein. Es war erst der dritte Sieg im Jahr 2026, in dem es bereits sieben Niederlage zu verkraften gab.

 

Eine gute, überlegen und dominant geführte Partie mit einem klarem Chancenplus entschied die U21 der Weiß-Roten erst in der 87. Minute. Abdenego Nankishi setzte sich sehenswert im Stafraum durch, passte nach innen – und Kenny Freßle schoss den Ball über die Linie. „Das war eine super Leistung meiner Mannschaft, teilweise Einbahnstraßenfußball, aber wenn du die Chancen nicht machst, beginnst du zu zweifeln“, sagte Nico Willig.

Vor 750 Zuschauern in Großaspach sorgten die Impulse von der Bank für die Entscheidung. Und auch ein verschossener Elfmeter fiel damit letztendlich nicht ins Gewicht: VfB-Stürmer Mansour Ouro-Tagba scheiterte an TSG-Keeper Lukas Petersson (30.). Mirza Catovic war gefoult worden. In der 90. Minute sah Hoffenheims Yannis Hör noch die Rote Karte. Der ehemalige Kickers-Offensivmann Oskar Hencke wurde von TSG-Trainer Stefan Kleineheismann nach der Halbzeit eingewechselt. Die entscheidenden Akzente konnte der 18-Jährige nicht setzen.

Am kommenden Samstag (14 Uhr) geht es für den VfB II zu Schweinfurt 05. Dann steht der Heimspiel-Doppelpack gegen Jahn Regensburg (4. April, 16.30 Uhr) und den SSV Ulm 1846 (8. April, 19 Uhr) an.

Aufstellung VfB II

Hellstern – Olivier, Köhler, Herwerth, Meyer – Catovic – Darvich (90. Nothnagel), Sessa (90. Penna), Di Benedetto (56. Spalt), Diehl (72. Nankishi) – Ouro-Tagba (72. Freßle).