Der Defensivakteur läuft in Bochum erstmals von Beginn an für den VfB auf und zeigt eine solide Vorstellung – muss aber in der Schlussphase angeschlagen vom Feld. Das ist der Stand.
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Kam im Winter zum VfB: Luca Jaquez
imago//Rene Nijhuis/MB Media
Der VfB erwischt den besseren Start und belohnt sich in der achten Minute mit dem 1:0. Eine Ecke von Chris Führich landet am zweiten Pfosten auf dem Kopf von Atakan Karazor, der den Ball ins Zentrum köpft, wo Jeff Chabot steht und den Ball aus kurzer Distanz ins Tor drischt.
Pressefoto Baumann/Julia Rahn
Keine drei Minuten später liegt der Ball schon wieder im Kasten von Bochum-Keeper Timo Horn. Diesmal schickt Atakan Karazor Ermedin Demirov mit einem Steilpass auf die Reise, der Bosnier bleibt vor dem Tor ganz cool und lupft den Ball über Horn hinweg zum 2:0 ins Tor.
dpa/Fabian Strauch
Fabian Rieder hat nach einem Konter das 3:0 auf dem Fuß, doch sein Abschluss landet am Pfosten. Von dort springt die Kugel an den Rücken von VfL-Torwart Horn und wieder zurück in Richtung Tor. Der Ball kullert aber Millimeter am linken Pfosten vorbei.
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Auch in der zweiten Halbzeit startet der VfB furios. In der 48. Minute wird Chris Führich nicht angegriffen, der Flügelspieler passt auf Linksverteidiger Ramon Hendriks, dessen flache Hereingabe Ermedin Demirovic zum 3:0 verwertet.
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Ermedin Demirovic macht in der 85. Minute endgültig den Deckel drauf – und schnürt nebenbei den Dreierpack. Rechtsverteidiger Leonidas Stergious findet den völlig frei stehenden Bosnier mit einer flachen Flanke, der leichtes Spiel hat und den Ball über die Linie schiebt. 4:0 VfB!
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Defensiv lassen die Weiß-Roten auch in der Schlussphase wenig zu, sodass sich Alexander Nübel über eine weiße Weste freuen kann.
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Zwei Monate musste Luca Jaquez (21) auf sein Startelf-Debüt für den VfB Stuttgart warten – beim VfL Bochum lief der Winter-Neuzugang dann erstmals von Beginn an in der Innenverteidigung des Bundesligisten auf und fügte sich dabei in ein funktionierendes Kollektiv ein. „Ein sehr gutes Startelf-Debüt“ sah Sportvorstand Fabian Wohlgemuth, während auch Kapitän Atakan Karazor ein Lob aussprach: „Luca hat ein sehr solides Spiel gemacht. Er ist ein sehr körperbetonter Spieler, das hat er gezeigt.“
Allerdings nur bis zur 74. Minute. Dann ging Jaquez angeschlagen für Finn Jeltsch vom Feld, nachdem er bereits kurz zuvor auf dem Boden gesessen hatte – aufgrund einer leichten muskulären Reaktion in der Endphase des Spiels. Nichts Größeres also, weshalb man beim VfB davon ausgeht, dass Jaquez zeitnah wieder mitmischen kann.
Der Schweizer U-21-Nationalspieler war im Februar für sechs Millionen Euro vom FC Luzern gekommen – zeitgleich mit Finn Jeltsch (1. FC Nürnberg), um den Abgang von Anthony Rouault (Stade Rennes) zu kompensieren. Während sich Jeltsch in der Startelf festspielte, war für Jaquez zunächst Geduld gefordert. Nun aber hat er sich an die Mannschaft herangearbeitet – und kam zunächst gegen Eintracht Frankfurt (0:1) zu seinem ersten VfB-Pflichtspiel und nun in Bochum zu seiner Startelf-Premiere.