Der Außenverteidiger hat in dieser Saison noch kein Spiel absolviert, steht aber nun vor einem wichtigen Markstein – und könnte im heißen Herbst für den VfB mit seinen Fähigkeiten eine wichtige Option werden.
Er war eine der Überraschungen beim VfB Stuttgart in der vergangenen Saison: Leonidas Stergiou kam als relativ unbeschriebenes Blatt als Leihspieler vom FC St. Gallen, sicherte sich dann aber in der Rückrunde einen Stammplatz als Außenverteidiger – und damit letztlich auch die Festverpflichtung durch den VfB für rund zwei Millionen Euro sowie auch die EM-Teilnahme mit der Schweiz.
Derzeit aber ist der 22-Jährige von solchen Schlagzeilen noch ein gutes Stück entfernt, Stergiou hat in dieser Saison noch überhaupt kein Pflichtspiel für den VfB bestritten. Nach der Sommerpause war er mit Rückenproblemen zurückgekehrt, die sich als besonders hartnäckig erwiesen und Wochen des individuellen Aufbaus erforderten. „Es ist schon langwierig“, sagt der Stuttgarter Trainer Sebastian Hoeneß, der auf der Position des rechten Außenverteidigers derzeit die Wahl zwischen Pascal Stenzel und Josha Vagnoman hat.
Stergiou soll zeitnah voll ins Mannschaftstraining einsteigen
Bald soll Stergiou zu diesem Kreis stoßen. „Er ist jetzt auf einem sehr guten Weg“, berichtet Hoeneß. „Es wird nicht lange dauern. Ich glaube, den sehen wir bald.“ An Teilen des Mannschaftstrainings nimmt der Schweizer inzwischen wieder teil, bald soll er das volle Pensum auch mit intensiven Spielformen absolvieren. „Weil er einfach richtige Fortschritte macht und sich auch gut fühlt“, sagt Hoeneß.
Kurzfristig wird er aber noch nicht auf Stergiou setzen können, der am Donnerstag im Testspiel gegen den Zweitligisten SSV Ulm 1846 (1:1) nicht im Kader stand und voraussichtlich auch noch keine Option für das kommende Auswärtsspiel beim FC Bayern am 19. Oktober sein dürfte.
Wenn Stergiou dann wieder mitmischt, steht dem VfB ein Verteidiger mit schnellen Schritten und hohem Tempo im Antritt zur Verfügung – der in der Endphase der Vorsaison immer wieder den Weg nach vorne suchte und beim 3:1 gegen den FC Bayern den Führungstreffer erzielte.