Der VfB Stuttgart holt die Deutsche Meisterschaft der B-Junioren zum achten Mal und ist nun U17-Rekordmeister.
Die U17 des VfB Stuttgart ist deutscher Meister 2026. Die Mannschaft von Daniel Jungwirth siegte mit 3:2 (1:0) in Hoffenheim. Malik Mosrati, William Recupero und Konstantinos Karangelis erzielten die Treffer vor knapp 2000 Zuschauern in Hoffenheim. „Wir sind verdienter Meister“, bekräftigte Trainer Daniel Jungwirth und sprach von der Krönung „einer tollen Saison“.
Mit dem Titel zementierte die Mannschaft ihre Rekordserie von nun 28 ungeschlagenen Spielen in Folge. Die Stuttgarter haben seit September 2025 kein Spiel mehr verloren. Es ist die bereits achte Deutsche Meisterschaft für den VfB in dieser Altersklasse, damit ist man gemeinsam mit dem BVB Rekordmeister der U17-Junioren.
VfB geht mit Führung in Halbzeit
Das Spiel war in der Anfangsphase von sehr viel Nervosität geprägt. Insbesondere auf Seite der Stuttgarter. Hoffenheim hatte das Mehr an Spielanteilen und auch die besseren Möglichkeiten. In der 27. Minute änderte sich das alles. Malik Mosrati, der den VfB mit seinem Siegtreffer letzte Woche in der Verlängerung gegen Augsburg in dieses Finale geschossen hatte, fasste sich ein Herz und traf sehenswert in den rechten Winkel zur VfB-Führung.
Kilian Speidel hätte mit seiner Doppelchance (32./33. Minute) erhöhen müssen, scheiterte jedoch an Hoffenheims Henri Eckelmann im Tor und setzte den zweiten Versuch knapp über die Querlatte. Auf der Gegenseite hatte Hoffenheim eine Großchance zum Ausgleich, doch Almand Idrizi verhinderte dies mit einer Grätsche (44.). Direkt nach Wiederbeginn waren es wieder die Hoffenheimer, die eine erste Chance hatten – und diesmal wussten sie diese zu nutzen. Nach einer Ecke von links überwand Innenverteidiger Julian Graf Tom Walz im VfB-Tor zum 1:1 (49.). Doch der VfB antwortete sofort.
Die dritte Stuttgarter Führung hält
Mit einer herausragenden Einzelaktion traf William Recupero nur 120 Sekunden später aus spitzem Winkel zur erneuten Führung (51.). Das Spiel hatte nun Rasse und Klasse. Und es war nur eine Frage der Zeit, ehe das nächste Tor fiel. Es war den Hoffenheimern vorbehalten. Samuel Passariello, der Ex-VfB-Spieler und auffälligste TSG-Akteur an diesem Samstag, chippte überlegt über Walz zum 2:2 (67.). Das Tor veränderte das Momentum im Spiel. Hoffenheim kaufte den Stuttgartern nun den Schneid ab. Passariello verpasste das 3:2 (72.) – eine Szene, die sich fünf Minuten später rächen sollte. In der 77. Minute traf Konstantinos Karangelis nach einer Einzelaktion zum 3:2 – die dritte Stuttgarter Führung, die nun halten sollte.
Auch in der Nachspielzeit brannte nichts mehr an und so konnten die vorproduzierten Sieger-Shirts rechtzeitig aus dem Karton geholt werden – zur Siegerehrung hatten sie alle Stuttgarter dann übergestreift. Der Rest war Jubel – oder, um es mit den Worten des Trainers zu sagen: „Die Jungs sollen das jetzt genießen. Es ist eine große Freude, ihre Freude zu sehen.“