Die Erfindung aus Stuttgart kommt herum: Netto Marken-Discount erweitert eine Filiale in Fulda mit den Holzbausteinen aus Schad- und Abfallholz. Was den Baustoff auszeichnet.
Für das Stuttgarter Start-up Triqbriq ist es bereits der zweite Supermarkt, bei dem die besonderen Holzbausteine zum Einsatz kommen. Netto Marken-Discount erweitert seine Filiale in Fulda von 672 auf 913 Quadratmeter. Dafür verwendet es auch rund 2600 Briqs, die in Tübingen zum Großteil automatisiert gefertigt werden.
Die Holzbausteine werden aus Schad- und Abfallholz hergestellt. Sie werden nicht verklebt; diese Methode ermögliche laut Triqbriq einen sortenreinen Rückbau und Flexibilität bei Nutzungsänderungen.
Aus den Briqs wurden mittlerweile schon mehrere Wohnhäuser gebaut. Zudem besteht ein Edeka-Supermarkt in Braunschweig aus den Bausteinen aus dem Schwäbischen. Und nun also eine Erweiterung mit Hilfe des Baustoffs. Der Netto-Supermarkt soll dann im März komplett umgebaut sein.
Der Stuttgarter Max Wörner hat das Start-up Triqbriq im Jahr 2021 mit zwei Freunden gegründet. Die Grundidee stammt vom Architekten Werner Grosse, der hatte sich seinerzeit sozusagen den Urstein ausgedacht. Die Produktionsstätte befindet sich in Tübingen in einer ehemaligen Schreinerei.