„Luftikus“, die neue Attraktion in dem Freizeitpark an der Grenze zum Kreis Ludwigsburg, ist fertig installiert und abgenommen. An anderer Stelle wird bei Tripsdrill aber noch gebaut.
Fast 900.000 Besucher passieren jährlich die Eingangstore von Tripsdrill, suchen dort den Adrenalinkick in einer der wilden Achterbahnen oder vergnügen sich bei einer der vielen anderen Attraktionen. Und häufig wartet der Freizeitpark vor den Toren Cleebronns zum Saisonstart mit einem neuen Highlight auf, das selbst Stammgäste nicht kennen. So auch in diesem Jahr, wenn am 21. und 22. März das Pre-Opening nach der Winterpause gefeiert wird. Dann werden große und kleine Besucher erstmals im „Luftikus“ ihre Runden drehen können.
Das neue Fahrgeschäft wurde auf Tuchfühlung zur Achterbahn „Karacho“ installiert und knüpft auch an die Geschichte an, die Tripsdrill stets um seine Attraktionen webt. Demnach steckt abermals der fiktive Erfinder Karle Kolbenfresser hinter der Entwicklung. Gestaltet ist „Luftikus“ im Stil eines historischen Zeppelins. Der neue Fahrspaß sei bereits installiert, startklar und technisch vom Tüv abgenommen, vermeldet Britta Dirrler, die Pressesprecherin des Freizeitparks an der Grenze zum Landkreis Ludwigsburg. Aktuell werde den Außenanlagen noch der Feinschliff verpasst.
Bei „Luftikus“ können Besucher in acht Gondeln einsteigen. Die Fahrt werde ungefähr eine bis eineinhalb Minuten dauern, berichtet Dirrler. Dabei schwinge die Gondel in der Kurve circa ein bis eineinhalb Meter seitlich in die Höhe.
Wellnessbereich soll im Sommer fertig sein
Während der Zeppelin schon im März abhebt, ist bei dem geplanten Indoorspielplatz etwas mehr Geduld gefragt. Die Spielstätte wird vor dem Wildparadies von Tripsdrill angesiedelt sein, und zwar im Untergeschoss einer ebenfalls neuen Erlebnisgastronomie. Darüber hinaus entstehen auf dem Gelände ein Wellnessbereich samt Schwimmbad sowie ein Empfangsgebäude für Menschen, die im Natur-Resort ein Bett gebucht haben. „Das neue Empfangsgebäude inklusive Wellnessbereich für die Übernachtungsgäste soll im Sommer fertiggestellt sein. Über den Tunnel dieses Gebäudes wird der Indoorspielplatz dann zugänglich sein“, erläutert die Pressesprecherin.
Entsprechend wird es zunächst auch den Übernachtungsgästen vorbehalten sein, die Spielflächen und die Wellnessangebote zu nutzen. Dies sei im Preis für eine Buchung im Natur-Resort inbegriffen, erklärt Dirrler.
In dem neuen Restaurant sollen Gäste vom Frühjahr 2027 an einkehren können. Tripsdrill werde es in Eigenregie betreiben, betont Dirrler. Das entspricht der Philosophie des Freizeitparks, der die gesamte gastronomische Versorgung der Gäste selbst stemmt.
Restaurant wird auch ohne Ticket zugänglich sein
Einen Unterschied gibt es nun dennoch. Die Erlebnisgastronomie befindet sich außerhalb der Zugangstore, werde also 365 Tage im Jahr für jeden frei zugänglich sein, wie Britta Dirrler hervorhebt. Besucher könnten sich auf bürgerliche, schwäbische Küche freuen. „So wird es eine Vielzahl an abwechslungsreichen traditionellen Köstlichkeiten, wie auch ganz neue eigene Kreationen geben. Außerdem wird auch ein reichhaltiges Frühstücksbuffet für einen optimalen Start in einen erlebnisreichen Tag angeboten“, verkündet die Pressesprecherin.