Wie gut ist die Mannschaft des Pokalsiegers für die nächsten Wochen aufgestellt? Diese Frage beschäftigt nach dem Ende der Wintertransferzeit nicht nur den Trainer.
Der letzte Tag, an dem das Transferfenster für diesen Winter geöffnet hatte, ist beim VfB Stuttgart ruhig verlaufen. Im Profikader gab es keine Veränderungen mehr. So wie es zu erwarten war. Denn der Fußball-Bundesligist sieht sich personell gut aufgestellt, um weiter in der Liga, dem Pokal und in der Europa League kräftig mitzumischen. Das bestätigte nun der Trainer Sebastian Hoeneß.
„Ich habe mit nichts mehr gerechnet, weder auf der Aufnahme- noch auf der Abgabeseite“, sagte Hoeneß vor dem DFB-Pokal-Viertelfinale bei Holstein Kiel an diesem Mittwoch (20.45 Uhr/ZDF). „Wir sind aktuell in der glücklichen Lage, dass wir viele gesunde Spieler haben. Wenn alle da sind, dann können wir gut in drei Wettbewerben spielen.“
Hoeneß freut sich über kleineren Kader
Schon die Rückkehr von Ermedin Demirovic nach dessen Verletzungspause sei eine Verstärkung – und wenn Tiago Tomas wieder zur Verfügung stehe, dann gäbe es in der Offensive noch mehr Möglichkeiten, führte der Trainer aus. Ihm ging es eher darum, den Kader des Pokalsiegers zu verschlanken. „Da hatten wir jetzt den ein oder anderen Abgang, den wir hätten schon im vergangenen Sommer haben können“, sagte Hoeneß.
Der Verteidiger Leonidas Stergiou (1. FC Heidenheim) hat den VfB ebenso auf Leihbasis verlassen wie der Mittelfeldspieler Yannik Keitel (FC Augsburg) und der Stürmer Jovan Milosevic (Werder Bremen). Auch Silas Katompa (FSV Mainz 05) ist weg. Verpflichtet wurde der junge Stürmer Jeremy Arévalo (Racing Santander).