Nach zwei Jahren notgedrungener Pause gelingt dem Degerlocher Robin Renz vollends das tolle Comeback. Hinzu kommt eine besondere Belohnung.
Vor drei Jahren hatte ihn eine Virusinfektion den Titelgewinn gekostet und musste er sich letztlich mit der Vizemeisterschaft begnügen, nun hat der Degerlocher Rennfahrer Robin Renz das damals Versäumte nachgeholt: Er ist Gewinner der Pfister-Racing-Tourenwagen-Challenge. In seiner Wiedereinstiegssaison ließ der 37-Jährige zum Abschluss auf dem Lausitzring nichts mehr anbrennen. Mit den Plätzen zwei und drei in den beiden finalen Wertungsläufen festigte er seine Gesamtführung – und feierte anschließend zusammen mit seiner Familie. „Mein Töchterchen hat den Pokal direkt in Beschlag genommen“, berichtet Renz und lacht.
Verdient hatte er sich den Erfolg bereits mit vier Tagessiegen in den acht Rennen zuvor, auch wenn es am Ende noch einmal eng geworden ist. Ins Sächsische war Renz mit nur noch sieben Zählern Vorsprung angereist. Auf der vorherigen Station am Salzburgring hatte er infolge technischer Probleme einen Teil seines Punktepolsters eingebüßt. „Die Anspannung war daher groß. Zum Glück hat das Auto diesmal gut mitgespielt und hat die Konkurrenz etwas geschwächelt“, sagt Renz. Als Lohn darf er im tschechischen Most Testfahrten mit dem TCR-Rennwagen seines Teams bestreiten.
In den beiden vergangenen Jahren hatte Renz aus finanziellen Gründen pausiert. Nun ist also das starke Comeback gefolgt.