Top-Talent Florian Hellstern hat seinen Vertrag beim VfB verlängert. Chefcoach Sebastian Hoeneß lobt den Keeper und zieht Vergleiche zu Dennis Seimen.
Die Vertragsverlängerung des VfB Stuttgart mit Torwart-Talent Florian Hellstern (18) wurde nach unserer exklusiven Berichterstattung am vergangenen Sonntag öffentlich – jetzt hat sich auch Trainer Sebastian Hoeneß dazu geäußert. „Das ist eine gute Nachricht für den VfB, aber auch für Flo, es ist die richtige Entscheidung“, sagte der Coach: „Ich freue mich riesig.“
Hellstern, so Hoeneß weiter, sei ein „talentierter Junge mit einer richtig guten Ausstrahlung. Das erste Mal, als ich ihn bei uns im Training erlebt habe, hat er mir sehr gefallen und das dann immer wieder bestätigt.“
Hellstern ist Stammkeeper der Drittligamannschaft des VfB, seit dem Jahr 2017 hat er sämtliche Jugendjahrgänge der Weiß-Roten durchlaufen. Auch beim DFB setzt man bei der U-19-Nationalmannschaft auf den VfB-Torhüter.
Lob von Sebastian Hoeneß
„In der Drittligasaison als Stammkeeper durchzugehen, ist gut“, sagte Hoeneß: „Wir haben die große Hoffnung, dass Flo nach Dennis Seimen der nächste unserer Torhüter ist, der absolut bereit ist für Bundesliga-Spitzenfußball.“ Dafür müsse Hellstern, so der Coach weiter, noch ein paar Schritte gehen: „Und die kann er in gewohntem Umfeld machen.“
Die Torwartfrage kreist ja übergeordnet seit Monaten über dem VfB Stuttgart – Hellstern weckte das Interesse zahlreicher Clubs, verlängerte nun aber seinen Vertrag. Der von Hoeneß angesprochene Dennis Seimen (20) kehrt im Sommer womöglich als designierte Nummer eins von seiner Leihe zum Zweitligisten SC Paderborn zurück. Und der aktuelle Stammkeeper und Nationalspieler Alexander Nübel (29)? Der könnte – zumindest theoretisch – nochmals vom FC Bayern ausgeliehen werden.
Bei Hellstern wiederum ist es wohl zu erwarten, dass er sich trotz der jüngsten Vertragsverlängerung in diesem Sommer auf Leihbasis einem anderen Club anschließt. Denn Hellstern ist für die dritte Liga bereits zu gut, und er gilt zudem als enorm ehrgeizig – er möchte sich auf die nächste Stufe entwickeln. Der Schweizer Erstligist FC St. Gallen ist ein heißer Kandidat für das Leihgeschäft.