Anfang April hatten Unbekannte in Beilstein Puppen aufgestellt, die Bürgermeisterin Barbara Schoenfeld verunglimpfen. Die Polizei sucht nun nach einem bestimmten Autofahrer.
Im Fall der Puppenaktion von Beilstein haben Staatsanwaltschaft und Polizeipräsidium Heilbronn nun gemeinsam mögliche Zeugen dazu aufgerufen, sich zu melden. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern weiter an.
Sechs Puppen in und um Beilstein
In der Nacht vom 1. auf den 2. April hatten bislang Unbekannte in Beilstein sechs Puppen aufgestellt. Die Puppen waren rosafarben gekleidet und saßen auf einem Thron, dahinter ein Pappschild mit der Aufschrift „Magenta Babsi“ – eine offensichtliche Anspielung auf Bürgermeisterin Barbara Schoenfeld.
Die Puppen fanden sich vor dem Rathaus, auf dem Kreisverkehr in der Hermann-Hesse-Straße, an der Zufahrt zum Mineralfreibad in der Beilsteiner Straße, an einer Bushaltestelle an der Ortseinfahrt von Beilstein, vor dem Haus Ahorn sowie an der Zufahrt zum Gelände „Raumaier“ am Winzerhausener Weg.
Suche nach dunklem PKW
Die Staatsanwaltschaft hatte daraufhin ein Verfahren wegen Beleidigung eingeleitet, die Kriminalpolizei Heilbronn führt die Ermittlungen durch. Gesucht wird in diesem Zusammenhang derzeit ein dunkelblauer oder schwarzer Wagen mit Ludwigsburger LB-Kennzeichen, ähnlich einem Ford Transit, der am 1. April im Zeitraum zwischen 22 und 22.30 Uhr unterwegs war.
Die Polizei geht davon aus, dass der Fahrer oder die Fahrerin zur Aufklärung der Tat beitragen könnte. Zeugen können sich bei der Kriminalpolizeidirektion unter der Telefonnummer 07131/1044444 melden.