Wie aus Kreisen der Würzburger Kickers durchsickerte, hat Maximilian Zaiser dem Bayern-Regionalligisten abgesagt – nun taucht der Name bei den Stuttgarter Kickers auf.
Die Kaderplanungen bei den Stuttgarter Kickers für die neue Regionalligasaison werden bis zum Trainingsauftakt am 19. Juni noch nicht abgeschlossen sein. Doch nach den Zugängen der Außenverteidiger David Udogu und Nico Fundel (beide FV Illertissen) sowie von Innenverteidiger Vincent Schwab (TSV Steinbach Haiger) kristallisieren sich weitere Neuzugänge heraus.
Absage an Würzburger Kickers
Im Gespräch sind Torwart Bela Dumrath (21/FC St. Gallen) und der offensive Mittelfeldspieler Mortiz Hannemann (27/Würzburger Kickers) – nun taucht der Name des defensiven Mittelfeldspielers Maximilian Zaiser (ebenfalls Würzburger Kickers) auf. Wie aus Würzburger Kreisen verlautete, hat der 26-Jährige das Angebot des Bayern-Regionalligisten zur Vertragsverlängerung abgelehnt.
Nun wird er ganz hoch bei den Stuttgarter Kickers gehandelt. Dort würde er auf seinen ehemaligen Trainer Marco Wildersinn treffen, der ihn zwei Jahre lang in Würzburger in seinem Team hatte. Vor seiner Zeit bei den Franken war Zaiser in der Saison 2021/22 ein Jahr lang bei der TSG Hoffenheim II am Ball. Ins Kraichgau war er dem aktuellen VfB-Coach Sebastian Hoeneß gefolgt, der ihn im Nachwuchs des FC Bayern trainierte.
Ausbildung beim FC Bayern
Bei den Münchnern genoss Zaiser nach der Anfangszeit beim TSV 1860 Rosenheim von der U 17 an seine fußballerische Ausbildung. Mit dem FC Bayern II feierte er die Meisterschaft in der dritten Liga. Bei den Profis stand er einmal sogar im Champions-League-Kader und machte mit den Bayern die Reise in die USA mit, genauso wie seinerzeit auch der heutige VfB-Profi Angelo Stiller.
Zaiser gilt als spielstarker Stratege auf der Sechser-Position mit präziser Passqualität, der auch Torgefahr ausstrahlt. „Auf der Sechs kann ich meine Stärken am besten ins Spiel einbringen. Ich habe ganz einfach gerne den Ball am Fuß, mag es, das Spiel zu leiten – und deshalb passt die Position ganz gut zu mir, denke ich“, hatte der Mittelfeldmann mit dem Vorbild Toni Kroos vor einem Jahr in einem Interview mit seiner Heimatzeitung „Traunsteiner Tagblatt“ erklärt.
Einiges spricht dafür, dass er diese Qualitäten in der kommenden Saison im Dress der Blauen aus Degerloch zeigen kann.