Trainer Sebastian Hoeneß äußert sich zum aktuellen Stand beim Mittelstürmer, der den Stuttgartern seit Anfang Oktober verletzt fehlt und an seiner Rückkehr arbeitet.
Fast zwei Monate ist es nun schon her, dass bei Ermedin Demirovic eine beginnende Fraktur der Fußwurzel diagnostiziert wurde. Während seiner Reha betonte der Stürmer des VfB Stuttgart, noch in diesem Jahr im Dezember wieder voll da sein zu wollen. Lange ist es also nicht mehr hin bis zum anvisierten Comeback-Zeitpunkt. Aber ist der realistisch?
Bislang trainiert Demirovic noch nicht mit Ball auf dem Platz, wie Trainer Sebastian Hoeneß auf der Pressekonferenz vor dem Spiel bei Borussia Dortmund am Samstag (15.30 Uhr/Liveticker) bestätigte. „Er hat einen guten Verlauf, trotzdem dauert es noch ein bisschen“, so der VfB-Coach, der betont: „Es ist eine Verletzung, die sich relativ schnell wieder gut anfühlt – und trotzdem immer die Gefahr birgt, dass sie wieder schlechter wird. Deswegen musst du dir die Zeit geben und auch die Geduld haben, es ausheilen zu lassen.“ Das sei auf jeden Fall der Rat der Mediziner, dem Demirovic auch folgen werde.
Zugleich gibt es beim VfB die Hoffnung, dass sich das Ganze nicht mehr allzu lange ziehen wird – aus mehreren Gründen. Zum einen sei Demirovic „natürlich sehr heiß“ und wolle schnell wieder zurück. Zum anderen verfügt er über die körperlichen Voraussetzungen: „Er ist ein Spieler, der in der Vergangenheit gezeigt hat, dass er ein gutes Heilfleisch hat“, so Hoeneß. „Deswegen hoffen wir, dass es natürlich schnell geht.“ Ein Dezember-Comeback ist damit noch nicht vom Tisch, aber eben auch keine ausgemachte Sache.
In den kommenden Spielen und Wochen wird damit Deniz Undav weiterhin viel Spielzeit und Verantwortung im Sturmzentrum erhalten, weitere Kandidaten für die zentrale vordere Position sind die etatmäßigen Flügelstürmer Jamie Leweling und Tiago Tomas.