Für einen weiteren VfB-Profi ist der WM-Traum Realität: Ermedin Demirovic qualifiziert sich mit der Bosnien-Herzegowina für die WM 2026.
Der VfB-Spieler Ermedin Demirovic fährt zur WM: Bosnien-Herzegowina hat sich in einem dramatischen Playoff-Duell gegen Italien durchgesetzt und das Ticket für die Endrunde 2026 in den USA, Mexiko und Kanada gelöst.
Das Team von Trainer Sergej Barbarez gewann nach einem 1:1 nach 120 Minuten mit 4:1 im Elfmeterschießen – und sorgte damit für einen der emotionalsten Momente der Qualifikation.
Bosnien drückte lange auf den Ausgleich
Dabei hatte Bosnien zunächst einem Rückstand hinterherlaufen müssen. Moise Kean brachte Italien früh in Führung (15.). Doch nach dem Gegentreffer hatten die Gastgeber die besseren Chancen, unter anderem durch den Schalker Nikola Katic und den Stuttgarter Ermedin Demirovic.
Der Druck wurde noch größer, nachdem Bastoni als „letzter Mann“ Amar Memic vom tschechischen Erstligisten Viktoria Pilsen kurz vor dem Strafraum zu Fall gebracht hatte. Italien igelte sich danach am eigenen Strafraum ein und hoffte auf Konter - bei einem Sprint von Kean über das halbe Feld beinahe mit Erfolg (60.).
Bosnien drückte lange auf den Ausgleich und wurde schließlich durch Haris Tabakovic (79.) von Borussia Mönchengladbach belohnt. Letztlich musste das Elfmeterschießen entscheiden – und dort bewiesen die „Drachen“ starke Nerven. Während Italien zwei Versuche vergab, verwandelte Bosnien sicher und machte den WM-Traum perfekt.
Für Bosnien-Herzegowina ist es die zweite Teilnahme an einer Weltmeisterschaft nach 2014. In Gruppe B trifft die Auswahl auf die Schweiz, Katar und Co-Gastgeber Kanada.