Der angeklagte Mann ist wegen Mordes verurteilt worden. Foto: 7aktuell.de/Marc Gruber

Mit einem Samuraischwert tötet ein Mann im Sommer 2019 in Stuttgart seinen Ex-Mitbewohner. Im Mordprozess um die brutale Tat ist nun das Urteil gefallen.

Stuttgart - Nach einer tödlichen Attacke mit einem Samuraischwert auf offener Straße ist der Täter in Stuttgart zu 14 Jahren Haft wegen Mordes verurteilt worden. Außerdem ordnete das Landgericht am Montag die Unterbringung des Mannes in einem psychiatrischen Krankenhaus an. Der Richter sprach von einer „schrecklichen und zutiefst verachtenswerten Tat“.

Nach Einschätzung der Verteidiger war der Mann bei der Bluttat im Juli vergangenen Jahres schuldunfähig, deshalb hatten sie Freispruch gefordert. Außerdem müsse der Angeklagte in einer Psychiatrie untergebracht werden. Die Staatsanwaltschaft hatte neben einer Therapie auf 13 Jahre Haft wegen Mordes plädiert.

Während die Beweise für die Bluttat des 31-Jährigen unter anderem wegen Handyvideos eindeutig waren, blieb das Motiv auch nach den Zeugenaussagen unklar. Ein Gutachter hatte den Angeklagten wegen Wahnvorstellungen als vermindert schuldfähig eingeordnet.

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