Nach Trennung von Anahita Rehbein
: Wie Fitness-Unternehmer Jörg Echtermann in Stuttgart expandiert

Privat ist Jörg Echtermann nach der Trennung von Influencerin Anahita Rehbein in Turbulenzen geraten – beruflich läuft’s umso besser: Der Puls-Chef übernimmt das frühere Step Sports.
Von
Uwe Bogen
Stuttgart

Jörg Echtermann eröffnet bald sein fünftes Puls-Studio in Stuttgart.

Tilman Baur/IMAGO / Cavan Images

Dass die „Bunte“ über Stuttgart berichtet, kommt eher selten vor. Skandale werden normalerweise aus anderen Metropolen geliefert. Kürzlich aber erschien in dem People-Magazin ein Artikel auf zwei Seiten mit der Überschrift „Mobbing in der High Society“.

Kenner des Kessels mögen noch diskutieren, ob es in Stuttgart überhaupt eine Society gibt, und wenn ja, wie „ high“ die ist, da will die „Bunte“ die Welt aufklären über „Verleumdung, Lügen und Gerüchten“ bei den sonst so braven Schwaben. Im Mittelpunkt dieser Geschichte: das frühere Porsche-Vorstandsmitglied Detlev von Platen, seine Frau Olivia von Platen – und eben der Fitness-Unternehmer Jörg Echtermann, der in Stuttgart vier Puls-Gyms betreibt. „Ganz Stuttgart kennt zurzeit nur ein Tuschelthema“, ist in dem Artikel zu lesen.

Der Mietvertrag ist unterschrieben

Nach seiner Trennung von Anahita Rehbein, der frühere Miss Germany, war Echtermann nicht mehr nur der Puls-Chef, sondern auch interessant für die Klatschpresse. So legte sich der 56-Jährige öffentlich mit Olivia von Platen, der besten Freundin seiner Ex-Frau, an. Unter anderem warf er ihr vor, Schuld am Ehe-Aus im Hause Echtermann zu sein. Ausgetragen wurden die Streitigkeiten in den Sozialen Medien.

Jörg Echtermann bei der Hochzeit mit Anahita Rehbein.

Foto: Thomas Niedermueller

All der Ärger ist bei Jörg Echtermann nun aber vergessen. Denn er hat einen Coup gelandet. Dieser Tage hat der Puls-Chef den Mietvertrag für das frühere Studio Step-Sport in Vaihingen unterschrieben, wie er unserer Zeitung bestätigt. Das Gym im Stuttgarter Engineering Park (Step) steht seit zweieinhalb Jahren leer – nach abenteuerlichen Vorkommnissen.

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Studio im Step hatte 2023 Insolvenz angemeldet

Unter dem Namen Remote Fitness Club hatte das Studio Anfang 2024 abrupt schließen müssen: Mitglieder standen von einem Tag auf den anderen vor verschlossenen Türen, Geräte waren während des laufenden Betriebs abtransportiert worden. Infos darüber fanden sich weder auf der Homepage noch in den Mailpostfächern der Mitglieder. Die Staatsanwaltschaft ermittelte gegen einen ehemaligen Geschäftsführer wegen Betrugs und Untreue. Das Vorgänger-Studio vor Remote hatte 2023 Insolvenz angemeldet.

Damals hatte Echtermann den Standort im Blick – und Mitglieder des gescheiterten Clubs eingeladen, zu Puls zu wechseln. Vor einem Jahr ist das Haus verkauft worden. Die neuen Eigentümer erhöhten die Mietkosten, weshalb für den Puls-Chef die Räume für „uninteressant“ wurde. Nun sei man erneut auf ihn zugekommen, berichtet der 56-Jährige: „Alle anderen Interessenten haben abgesagt. Am Ende konnten wir uns auf eine faire Miete einigen.“

Der neue Standort wird das fünfte Gym seiner Kette

Nach einer umfassenden Sanierung und dem Einbau neuer Geräte will Echtermann Anfang 2026 im Step eröffnen – es wird das fünfte Studio seiner Kette in Stuttgart sein.

Sein Blick geht weiter. Der Unternehmer denkt bereits an die nächste Generation. Eines Tages soll sein gemeinsamer Sohn mit Anahita Rehbein die Kette übernehmen. „Es ist mein Ziel, etwas aufzubauen, das Bestand hat – nicht nur für unsere Mitglieder, sondern auch für meinen Junior“, erklärt er.

Mit der geplanten Eröffnung Anfang 2026 schlägt Echtermann nicht nur ein neues Kapitel seiner Firma auf. Es ist auch ein Symbol seines eigenen Weges: privat im Umbruch, beruflich aber entschlossen, weiter zu wachsen – und das Fundament für die Zukunft seines Sohnes zu legen. Andere mögen den Boden unter den Füßen verlieren, wenn ihre Familie auseinandergeht – doch der Fitness-Unternehmen gibt beruflich richtig Gas.