Ermedin Demirovic hat die Krücken und den Spezialschuh abgelegt. Nun wird er auf den Platz zurückkehren – dabei hat der Mittelstürmer ein klares Comeback-Ziel vor Augen.
Er steht in der Bundesliga weiterhin bei drei Toren und einer Vorlage – und ist bereits seit Anfang Oktober außer Gefecht gesetzt. In der Heimpartie gegen denn 1. FC Heidenheim (1:0) hielt Ermedin Demirovic noch 90 Minuten durch, humpelte aber am Ende. Die folgende Diagnose der Ärzte: Es ist eine beginnende Fraktur an der Fußwurzel, die dem 27-Jährigen seither zu schaffen macht. Doch jetzt ist nach wochenlanger Verletzungspause Licht am Ende des Tunnels zu sehen.
„Es war ja eigentlich keine Verletzung, sondern eine angehende Verletzung. Das birgt die Gefahr, dass es sich relativ schnell wieder gut anfühlt. Aber trotzdem die Gefahr da ist, dass es wieder schlechter wird. Deswegen muss man sich die Zeit geben und die Geduld haben, das ausheilen zu lassen. Dem wird Medo natürlich folgen“, sagt der VfB-Trainer Sebastian Hoeneß zwar weiterhin.
Doch klar ist jetzt: Noch vor dem Bayern-Spiel am Ende der kommenden Woche (Samstag, 6. Dezember) wird Demirovic wieder auf den Trainingsplatz zurückkehren. Allerdings zunächst nicht im Kreise der Mannschaft. Über den Comeback-Zeitpunkt verrät der Coach: „Was ich sagen kann: In Kürze wird er wieder auf dem Platz stehen und das Individualtraining dort fortsetzen. Der Fuß beziehungsweise der Knochen heilt, trotzdem braucht so etwas Zeit, um eine erneute Verletzung zu vermeiden. Da ist Medo bei unseren Ärzten in besten Händen.“
Seine Krücken und den Spezialschuh hat der bosnische Nationalspieler inzwischen abgelegt – und arbeitete zuletzt beim Laufen mithilfe unterstützender Geräte. „Ich versuche, spätestens im Dezember wieder voll da zu sein. Dafür werde ich Gas geben“, das hatte der VfB-Mittelstürmer Anfang des Monats gesagt.
Sechs Pflichtspiele stehen für den VfB in allen drei Wettbewerben in diesem Kalenderjahr noch aus. Das letzte steigt am Samstag, 20. Dezember in der Bundesliga zuhause gegen die TSG Hoffenheim. Demrovic will alles dran setzen, um spätestens bis dahin sein Comeback gegeben zu haben.