Der in Leinfelden-Echterdingen aufgewachsene Profisportler Leo Neugebauer wird in seiner Heimatstadt ausgezeichnet.
Leo Neugebauer, der bei den Olympischen Spielen von Paris Silber im Zehnkampf geholt hat, wird die Bürgermedaille der Stadt Leinfelden-Echterdingen erhalten. Das gab Oberbürgermeister Otto Ruppaner bekannt. Voraussichtlich in der ersten Juniwoche soll er die Auszeichnung erhalten, teilt Bürgermeister Carl-Gustav Kalbfell mit. Der Zehnkämpfer ist im Stadtteil Stetten aufgewachsen. Er hatte lange Zeit bei der LG Leinfelden-Echterdingen trainiert. Nach der Ehrenordnung von Leinfelden-Echterdingen können Menschen mit besonderen Verdiensten um die Stadt oder herausragenden Leistungen die Bürgermedaille erhalten, sofern sie entweder in Leinfelden-Echterdingen geboren oder in besonderer Weise mit der Stadt verbunden sind, klärt der Bürgermeister auf.
Leo Neugebauers Verbindung zu Leinfelden-Echterdingen bilde das Fundament seiner sportlichen Karriere und präge ihn bis heute. „In dieser Stadt wuchs er auf, besuchte die Schulen und legte den Grundstein für seinen Weg in den Leistungssport“, sagt Kalbfell. Trotz seiner frühen sportlichen Erfolge und zahlreicher Angebote großer Vereine habe sich der Leichtathlet bewusst entschieden, zunächst weiter der LG Leinfelden-Echterdingen treu zu bleiben. Auch nach dem Wechsel in die USA spreche er voller Dankbarkeit über die Grundlagen, die ihm seine Heimatstadt und der Verein ermöglicht haben.
Aus ähnlichen Erwägungen heraus, erklärt Kalbfell, wurde bereits dem mehrfachen Ringerweltmeister und Olympiasieger Frank Stäbler im Jahre 2023 die Bürgermedaille verliehen.