In der Kreisliga A 2 patzt Drita Kosova Kornwestheim gegen Rutesheim II, in der Staffel A1 hat sich der TSC Kornwestheim mit Sieg gegen Tamm rehabilitiert.
Endlich der erste Sieg im Jahr 2026 gelang am Sonntag dem SV Kornwestheim II in der Fußball-Kreisliga A1 Enz-Murr. Gegen den TSV Asperg, direkter Rivale im Abstiegskampf, siegte die SVK-Zweite zwar knapp, aber verdient mit 1:0 (0:0). „Es fühlt sich definitiv wie eine Befreiung an“, gestand Kornwestheims Trainer Tim Waida nach dem Schlusspfiff und richtete den Blick schon einmal voraus: „Die nächsten drei Wochen werden jetzt extrem wichtig für uns werden, denn es geht gegen unmittelbare Konkurrenten.“ In der kämpferisch geprägten Partie hatte die Waida-Elf gegen rustikale Asperger Vorteile und war über weite Strecken spielbestimmend.
Das goldene Tor gelang schließlich dem landesligaerfahrenen Routinier Pirmin Löffler: Einen von ihm selbst herausgeholten Elfmeter verwandelte er zum 1:0-Siegtreffer in der 70. Minute. In der Tabelle rückte die SVK-Zweite damit zwar um einen Rang nach oben auf den 14. Rang, bleibt aber auf einem Abstiegsplatz.
Carmine Pescione trifft im Doppelpack
Rehabilitiert nach der herben 0:10-Vorwochenklatsche beim Tabellenführer in Neckarrems hat sich der TSC Kornwestheim. Gegen das neue Schlusslicht VfB Tamm gewann man mit 5:2 (2:1). „Unter der Woche haben wir viel gesprochen. Heute haben wir dann gut gegen den Ball gearbeitet und immer die Ruhe bewahrt“, sagte TSC-Spielertrainer Burak Demirel erleichtert.
Jeweils nach Vorarbeit von Alparslan Akdemir brachten Hattab Yildiz und Mustafa Ceyhan den TSC schon der Frühphase der Partie zweimal in Führung (3./9.). Nach dem 2:1-Halbzeitstand ließ dann ein Doppelpack von Torjäger Carmine Pescione (46./56.) die Kornwestheimer entscheidend davonziehen, bevor Aziz Erbas den Treffer zum 5:2-Endresultat besorgte.
Drita-Spielertrainer Spetim Muzliukaj vermisst das Gierige
Überraschend gepatzt hat hingegen in der Parallelstaffel A2 das Team von Drita Kosova Kornwestheim. Gegen die SKV Rutesheim II unterlag der Tabellenzweite auf eigenem Platz mit 4:5 (1:2) und erlitt im Titelrennen mit der Spvgg Renningen einen empfindlichen Rückschlag.
„Wir kamen zwar gut in die Partie und sind auch in Führung gegangen, aber dann hatte unser Spiel einen merkwürdigen Knick. Insgesamt hat mir heute das Gierige bei unserem Auftritt gefehlt“, berichtete Drita-Spielertrainer Spetim Muzliukaj. Die Treffer für seine Mannschaft erzielten Elvis Gashi, Berkan Yürükoglu, Adrian Thaqi sowie Nexhati Hallimi.
Drita bleibt nach der Niederlage gegen den Tabellensiebten damit zwar Zweiter mit einem deutlichen Vorsprung vor Weil der Stadt, liegt aber schon zwei Zähler hinter der Spvgg Renningen, die zudem ein Spiel weniger auf dem Konto hat.