Es ist hat sich am vergangenen Spieltag wieder viel rund um das runde Spielgerät ereignet. Foto: Baumann/Hansi Britsch

Im Titelrennen leistet sich Beograd Stuttgart einen Patzer, ist der TSV Münster nach einer erneuten Packung aus dem Aufstiegsrennen. I Weilimdorf wird ein neuer Trainer gesucht.

Ein Eigentor Marke Tor des Monats, ein Punktgewinn des TSV Weilimdorf II nach vier Niederlagen in Serie, eine Trainerverlängerung und ein total verärgerter Coach des TSV Mühlhausen sind nur ein Teil dessen, was sich am 25. Spieltag der Kreisliga A, Staffel 1, Stuttgart/Böblingen ereignet hat.

 

Beograd Stuttgart – TV Zazenhausen 2:2

Den Spitzenreiter hat gepatzt, der Vorsprung auf Türkspor beträgt fünf Spieltage vor Torschluss aber immer noch sechs Punkte. Nervös lässt sich die Truppe von Trainer Ratko Milic dadurch nicht machen. „Die Rückrunde ist lang, da ist es klar, dass wir auch mal Federn lassen“, sagt Milic. Er gibt aber auch zu: „Wir sind vom Anpfiff weg mit einer Leichtsinnigkeit unterwegs gewesen, was uns wohl letztlich den Sieg gekostet hat“. Und eben darauf haben die Gäste und ihr Trainer Stefan Schuon spekuliert. „Beograd hat ein ordentliches Polster und wir haben gehofft, dass sie im lockeren Flow gegen uns antreten und wir sie dann in einen Trott reinbekommen, und sie dann nicht mehr hochschalten können. Das ist uns gelungen“, sagt Schuon. Förderlich dabei: Sören Frank brachte Zazenhausen nach 26 Minuten in Führung. Die Gäste, die mit einer „unfassbaren Rumpftruppe“ , laut Schuon, antraten, ließen sich selbst von den Gegentoren von Rade Lazic und Nikola Sijakovic zum zwischenzeitlichen Gastgeber-2:1 nicht aus der Ruhe bringe. Super, was seine Mannschaft läuferisch und kämpferisch auf den Platz gebracht und so den Punkt auch verdient mitgenommen habe, freut sich Schuon. Den Punkt sicherte den Gästen Marvin Kellner durch seinen Treffer in der 75. Minute.

Wie gesagt, Ratic sah den Patzer gelassen. „Es war ein Tag, da wollte der Ball eben nicht noch einmal rein, obwohl wir in der letzten halben Stunde ordentlichen Druck erzeugt haben.“

Tore: 0:1 Frank (26.), 1:1 Lazic (30.), 2:1 Sijakovic (68.), 2:2 Kellner (75.).

Besonderes: –

Türkspor Stuttgart – SG West 3:1

Als Tor des Monats stuft Memik Erdogan, der Trainer von Türkspor, den Führungstreffer der Gäste nach 25 Minute ein und kann mittlerweile darüber schmunzeln. Denn kein Westler bugsierte das Spielgerät in die Türkspor- Maschen, vielmehr in Alper Özbay einer aus Erdogans Truppe. „Ein krasses Eigentor, aus 20 Meter wollte er den Ball klären, hat ihn aber als Bogenlampe über seinen eigenen Torhüter gelupft.“ Freilich, lange an dem kuriosen Tor hielt sich der Tabellenzweite nicht auf. Zwei Minuten später glich Shkemb Miftari zum 1:1 aus. So stand es auch nach 45 Minuten. „Wir haben ein ordentliches Spiel abgeliefert und gut verteidigt“, sagt Benedikt Goos.

Der Spielertrainer weilte zwar noch im Urlaub, aber war auf dem Laufenden und hat sich erzählen lassen: „Die Leistung war gut, das Ergebnis ist gegen solch einen starken Gegner kein Beinbruch.“ Erdogan spricht ebenfalls von einem guten Gäste-Auftritt. Kompakt, diszipliniert und eklig sei West gewesen, habe zudem einige gefährliche Nadelstiche gesetzt, „die zum Glück nicht erfolgreich waren“. Letztlich setzte sich aber „unsere spielerische und individuelle Klasse durch“. Erneut Miftari mit Saisontreffer Nummer 29 und Ugur Capar sorgten für den 3:1-Endstand.

Tore: 0:1 Alper Özbay (25., Eigentor)1:1 Shkemb Miftari (27.), 2:1 Miftari (47.), 3:1 Ugur Capar (77.).Besonderes: –

SG Weilimdorf – TSV Münster 5:0

Bittere Zeiten für den TSV Münster. 0:6 gegen Türkspor, 0:4 gegen Beograd und nun 0:5 gegen die SG Weilimdorf. „Es wird langsam echt bitter“, sagt denn auch Münsters Coach Angelo Nigro. Auch wenn der Rückstand auf Platz zwei nur drei Zähler beträgt, glaubt auch er nicht mehr daran, dass sein Team nochmals ins Aufstiegsgeschäft eingreifen kann. „Die Niederlagen haben Spuren hinterlassen. Wir befinden uns aktuell in einem Loch, waren passiv und haben oftmals nur zugeschaut“, weiß Nigro. Ganz anders die Gastgeber, die ihren ersten Plan erfolgreich umgesetzt haben und nun den nächsten in Angriff nehmen. „Erst wollten wir Münster überholen und dann den zweiten Platz erobern“, sagt einer der beiden Weilimdorfer Trainer Tilmann Janik. „Die Chance darauf haben wir ja noch“. Und das es nicht utopisch sei, habe seine Mannschaft – für das Kilian Bruckner, Anton Dietzhausen (beide je zweimal) und Shawn Christiansen trafen – gegen Münster eindrucksvoll bewiesen. „Das Team will, hat stark gespielt und kaum was zugelassen.“ Derweil haderte Münsters Nigro mit einer Szene. Nach dem 0:1 spielten die Seinen den Ball nach dem Anstoß nach hinten. Innenverteidiger Florian Reu sah sich dann dem Pressingdruck eines Weilimdorfers ausgesetzt. Dieser sei dann aber weggerutscht und habe dadurch in Knöchelhöhe Reu förmlich umgemäht, so Nigro. „Keine böse Absicht, aber klar Rot. Doch der Unparteiische zückte die Karte nicht. Wer weiß, welchen Verlauf die Partie dann genommen hätte.“ Innenverteiger Reu musste wenig später ausgetauscht werden.Trotz dieser Szene sah der Münsterer Coach Weilimdorf als „deutlich aktiver“ und bei seinem Team hat er die gleichen Muster wie gegen Türkspor und Beograd erkannt. „Nach dem Gegentor zum 0:2 waren wir gebrochen.“

Tore: 1:0 Kilian Bruckner (27.), 2:0 Bruckner (49.), Shawn Christiansen (63.), Anton Dietzhausen (69.), Anton Dietzhausen (84.).Besonderes: –

TSV Mühlhausen – SC Stammheim 3:3

In der 82. Minute blieb Mühlhausens Keeper Christian Tadic Sieger im Eins-gegen Eins gegen einen Stammheimer. Es hätte zum Spieltag der Hausherren gepasst, wenn er das Duell verloren hätte, die Gäste als 4:3-Sieger vom Platz gegangen wären. „Normalerweise verlierst du so ein unfassbares Spiel“, sagt Mühlhausens Trainer Armend Mehmeti mit immer noch erhöhtem Puls, selbst einen Tag danach. Unfassbar deshalb, weil es nicht zu beschreiben sei, wie viele Hochkaräter sein Team vergeigt habe. „Das reicht, um drei Spiel komfortabel zu gewinnen.“ Im Gegensatz dazu das Schlusslicht: „Die kamen viermal vors Tor, trafen dreimal“, ärgert sich Mehmeti. Und obwohl die Gastgeber eine Fahrkarte nach der anderen geschossen haben, lief grundsätzlich alles nach Plan. Eine 2:0-Führung durch die Treffer von Arber Bylykbashi per verwandeltem Foulelfmeter und Daniel Gonzales schienen die Gastgeber auf Kurs zu bringen, den benötigten und eingeplanten Dreier im Abstiegskampf einfahren zu können. Doch aus „dem Nichts“, verkürzten die Gäste durch Kevin Rupp noch vor der Pause auf 1:2. Danach gelang ihnen durch Petros Tzoulouchitze gar das 2:2 (58.). Doch das Tor von Mesut Acar zwei Minuten später schien die Gastgeber wieder auf Siegkurs zu bringen. Doch das Schlusslicht hatte eine weitere Antwort parat – dieses Mal durch Silvio Tsiapi.

Nach der 3:4-Hinrundenniederlage in Stammheim – „auch damals führten wir 2:0 und vergaben zahlreiche Chancen“ – und nun dem 3:3 ist der Vorsprung der Mehmeti-Truppe auf den ersten Abstiegsplatz auf vier Punkte geschrumpft. Zum rettenden Ufer beträgt der Rückstand nun wieder vier Zähler.

Tore: 1:0 Bylykbashi (22., Foulelfmeter), 2:0 Gonzales (25.), Rupp (45. + 2), Tzoulouchitze (58.), Mesut Acar (60.), Tsiapi (70.).Besonderes: –

TB Untertürkheim – SportKultur Stuttgart 4:2

„Wir haben gewonnen, dass ist es, was zählt“, sagt TBU-Coach Michael Kienzle. Spielerisch sei es einmal mehr keine Offenbarung gewesen, so Kienzle. Doch wer will es dem TBU in seiner aktuellen Situation verdenken. Immerhin haben sich die Gehrenwald- Kicker durch den Sieg und den Patzer des TSV Mühlhausen bis auf vier Punkten an den Relegationsplatz herangekämpft. Vor allem auf Standards konnte sich die Kienzle-Truppe gegen den Auf- und wohl auch wieder Absteiger verlassen. Alle vier Tore – zwei Ecken, ein Freistoß und ein Elfmeter – resultierten aus Standardsitutionen. Luka Balija, Kapitän Marvin Wolf, Tobias Bitch und Michael Höschele hießen die Torschützen. Für Letzteren war es eines der letzten Heimspiele. Der Innverteidiger wechselt zum Bezirksliga-Tabellenführer und möglicherweise künftigen Landesligisten ASV Botnang. Derweil konnte es SportKultur-Coach Ender Mermer nicht fassen: „Schon wieder Gegentore nach Standards, gefühlt 75 Prozent unserer Tore haben wir nach einem ruhenden Ball gekommen.“ Insgesamt hat sich seine Mannschaft aber teuer verkauft. Denn ab der 38. Minute mussten die Gäste in Unterzahl weiterspielen. Verteidiger Denis Ribeiro unterlief ein Fehler und er konnte diesen nur durch eine Notbremse ausbügeln und sah „zurecht“, bestätigt Mermer, den Roten Karton.

Überzahl bedeutete aber keineswegs einen Vorteil für den TBU. Im Gegenteil. Die Gäste gingen zwischenzeitlich durch einen verwandelten Handelfmeter durch Usama Biachach (58.) mit 2:1 in Führung. „Wir haben die Feldüberlegenheit nicht ausspielen können, es fehlte die Ruhe und Entschlossenheit, um Gegner und Ball laufen zu lassen“, so Kienzle. Die Gäste hätten zudem durchaus noch den ein oder anderen gefährlichen Konter gestartet, der aber erfolglos blieb. Und so stand für den TBU nach dem Abpfiff das eingangs erwähnte Motto: „Hauptsache gewonnen.“

Tore: 1:0 Luka Balija (13.), 1:1 Elias Tweneboa (20.), 1:2 Usama Biachach (58., Handelfmeter), 2:2 Marvin Wolf (66., Foulelfmeter), 3:2 Tobias Bitch (80.), 4:2 Michael Höschele (87.).Besonderes: Rote Karte für SportKultur-Akteur Ribeiro (38./Notbremse).

TSV Uhlbach – SSV Zuffenhausen 3:4

Die Götzenberg-Kicker haben es verpasst, sich durch einen Sieg Luft im Abstiegskampf zu verschaffen. Nur noch eine Vier-Punkte-Kluft liegt zwischen ihnen und dem TSV Mühlhausen auf dem Relegationsplatz. Doch laut Spielertrainer Joshua Menger lag der Punkteleerlauf nicht an der Stärke des Gegners, sondern „wir haben sie durch eigene Fehler wieder zurück ins Spiel gebracht“. Denn nach der Führung bereits in der ersten Minute durch Malte Sponer, drehten die Gäste nach 18 Minuten binnen einer Zeigerumdrehung die Partie zu ihren Gunsten – Dieylani Fall und Robert Kottwitz netzten „nach zwei gravierenden Böcken von uns“, konstatiert Menger, ein. Zuffenhausens Spielertrainer Nevsat Dursun sah die mit fünf Akteuren aus der zweien Mannschaft angetreten Gäste spätestens ab diesem Zeitpunkt voll im Spiel. „Zuvor mussten wir uns ob der vielen Umstellungen erst noch finden, haben es danach gut gemacht, aber weitere Tore verpasst.“ Im Gegenteil. Die Hausherren glichen durch ihren Spielertrainer höchst persönlich zum 2:2 aus. Das Spiel blieb weiter offen. Die erneute Führung für den Tabellenachten aus Zuffenhausen durch Dennis Wagner glich Shawn Ogayo nach 71. Minuten per Foulelfmeter aus, ehe für ihn wenig später der fußballerische Arbeitstag beendet war. In der 88. Minute sah er wegen wiederholtem Foulspiels Gelb-Rot. In Überzahl gelang den Gästen dann kurz vor dem Abpfiff der Lucky Punch. Erdem Akcan traf im Anschluss an eine Freistoßflanke aus dem Getümmel heraus. „Ein Sieg, den sich die Mannschaft erkämpft hat“, ist sich Dursun sicher.

Tore: 1:0 Malte Sponer (1.), 1:1 Dieylani Fall (18.), 1:2 Robert Kottwitz (19.), 2:2 Joshua Menger (25.), 2:3 Dennis Wagner (59.), 3:3 Shawn Ogayo (71., Foulelfmeter), 3:4 Akcan (90.).

Besonderes: Gelb-Rot für Uhlbachs Ogayo (88.).

TV Zuffenhausen – SV Prag 2:3

Immer, wenn es für den SV Prag kritisch wird, dann scheint die Mannschaft zu liefern. Durch den Sieg beim Tabellensechsten hat das Team von Trainer Frederik Bruder den Vorsprung auf den Relegationsplatz wieder auf vier Punkte anwachsen lassen. „Aufgrund der mannschaftlichen Geschlossenheit gepaart mit dem Willen, den Rasenplatz und die erhöhten Temperaturen anzunehmen, hat meine Mannschaft sich den Sieg verdienten“, so Bruder. Zudem sei ein leidiges, sich durchziehendes Saisonthema dieses Mal nicht aufgetreten: die mangelnde Chancenverwertung. „Ganz gegen unsere Gewohnheiten war die Mannschaft sehr effizient im Abschluss“, freut sich Bruder, für dessen Team Peter Brunner den Doppelpack schnürte und Hugo Stojcic noch vor der Pause zum 3:0 traf.

Eine 30-minütige Schwächephase mit den drei Gegentoren war für Zuffenhausens Trainer Umut Yürük der Hauptgrund für die Niederlage der Seinen. Denn: „Bis zum Gegentor nach 15 Minuten waren wir gut im Spiel, hätten durch Marwan Moutot und Aliu Darboe in Führung gehen müssen“, sagt Yürük, dessen Mannschaft nach dem Gegentor – wie häufig in dieser Runde – plötzlich wieder aus dem Spiel war. „Gegentor, Kopf runter und dann geht nichts mehr“, beschreibt es Yürük. Doch siehe da, trotz des klaren Rückstands gaben sie sich dieses Mal doch nicht auf. Auch begünstigt durch die Ampelkarte für Hugo Stojcic nach 74 Minuten wurde es noch mal spannend. Doch der Endspurt kam zu spät. Erst verwandelte Anil Ilkhan einen Foulelfmeter, dann verkürzte Anwar Moutot noch auf 2:3 – jedoch erst in der fünften Minute der Nachspielzeit. „Nach dem Elfer, der keiner war, wurde es noch mal eng, aber wir haben den Vorsprung kämpferisch verteidigt“, sagt Bruder. Beim Elfer-Thema gibt Yürük seinem Übungsleiter Recht, sah die Aktion aber als ausgleichende Gerechtigkeit. „Zuvor wurde ein Spieler von uns an der Strafraumgrenze gefoult. Da hätte es bereits Elfmeter geben müssen, aber der Unparteiische hat den Tatort nach außen verlegt.“

Tore: 0:1 Peter Brunner (33.), 0:2 Brunner (39.), 0:3 Hugo Stojcic (45. + 2), 1:3 Anik Ilkhan (83., Foulelfmeter), 2:3 Anwar Moutot (90. + 5).

Besonderes: Gelb-Rot für Prags Stojcic (74).

Sportvg Feuerbach – TSV Weilimdorf II 2:2

Auf beiden Seiten wird etwas über den Spielausgang gehadert. Bei den Gastgebern, weil „wir insgesamt mehr klarere Chancen hatten“, sagt der Feuerbacher Coach Sven Damnig. Bei den Gästen, weil „wir eine kurze Schwächephase mit einfachen Fehlern hatten, die uns möglicherweise den Sieg gekostet haben“, sagt der Weilimdorfer Coach Jürgen Zeyer. Doch grundsätzlich können beide Trainer mit dem Remis leben. Für die Gäste bedeutete der Punkt das Ende einer Talfahrt von vier Niederlagen in Serie. „Es tut gut, wieder zu punkten, die Jungs haben es auch richtig gut gemacht“, lobt Zeyer, dessen Team nach den Treffern von Denis Windhager und Yutaro Takasaki mit 2:0 führte und insgesamt die aktuell schwierige Situation annehme. Bedeutet: Aufgrund von schwerwiegenden Verletzungen und eines Umzugs fehlen sechs treffsichere Stammspieler. Oder in Tore ausgedrückt: „ 32 weniger als zum gleichen Zeitpunkt in der Vorrunde“, sagt Zeyer, der nach zwei Spielzeiten am Saisonende an der Giebelstraße aufhört. Ein Nachfolger stehe laut TSV-Spielleiter Martin Hoffmann noch nicht fest.

Derweil zeigte sich Damnig mit dem Spiel zufrieden, weil die Seinen trotz des 0:2-Rückstandes nicht aufgegeben hätten, sondern „neue Energie geschöpft und sich den Punkt noch verdient haben“. Jedoch war fürs Aufrappeln ein Donnerwetter gleich von mehreren Seiten nötig. „Zwei meiner Spieler haben sich nach dem 0:2 verbal gefetzt und auch ich habe lautere Töne angeschlagen. Anscheinend gab das noch mal einen Schub.“ Zweimal Luca Lombardi erzielte die Tore zum 2:2. Für Lombardi geht indes seine Zeit am Wilhelm-Braun-Partk zu Ende. Das Feuerbacher Urgestein wohnt seit zwei Jahren in Dettingen an der Erms und wird künftig für die dortige Spielgemeinschaft Dettingen/Glems möglicherweise in der Landesliga auflaufen – die SGM ist aktuell Spitzenreiter in der Bezirksliga Alb. Derweil hat Feuerbachs Coach Damnig um ein weiteres Jahr verlängert. „Ebenfalls auch schon 50 Prozent der Mannschaft“. Heiß umworben sind laut Damnig indes die beiden Offensivspieler Marin Pranjic und Precious Onuoha. „Wir sind mit den beiden auch in Gesprächen, versuchen sie zu halten.“ Fixe Neuverpflichtungen stünden zwar noch nicht fest, doch auch dabei sei man in Gesprächen, schließlich wollen „wir den Kader breiter aufstellen, die fehlende Tiefe ist in dieser Runde unser Problem.“

Tore: 0:1 Windhager (2.), 0:2 Takasaki (51.), 1:2 Lombardi (70.), 2:2 Lombardi (72.).

Besonderes: –