Manuel Escher erzielte vier Treffer. Foto: Archiv (Andreas Essig)

Der Verbandsligist Team Neckar hält im Heimspiel in Benningen lange mit – am Ende setzt sich aber der Gast vom TSV Birkenau durch.

Der Verbandsligist Team Neckar zeigte am Samstagabend in der Sporthalle in Benningen über weite Strecken eine starke Leistung gegen den Tabellenvierten TSV Birkenau. Am Ende musste sich die Mannschaft von Trainer Patrice Payer jedoch dem qualitativ überlegenen Gast mit 26:32 (14:14) geschlagen geben.

 

Der Gastgeber startete direkt konzentriert und knüpfte nahezu nahtlos an die gute zweite Halbzeit aus dem Spiel vergangene Woche in Friedrichsfeld an. „Wir haben da weitergemacht, wo wir aufgehört haben“, sagte der Trainer nach der Begegnung lobend. Die Mannschaft stand stark in der Abwehr und verwandelte im Angriff effektiv. Nach einer Viertelstunde stand es folgerichtig ausgeglichen 6:6, zur Halbzeit trennten sich beide Teams mit einem leistungsgerechten 14:14 in die Kabinen.

Auch in der zweiten Hälfte blieb die Partie zunächst offen. Bis zur 45. Minute war die Payer-Sieben beim Stand von 20:21 in guter Schlagdistanz. Doch die Gäste spielten ruhig und abgeklärt und zeigten ihre individuelle, starke Qualität quer durch die Bank.

„Wir haben richtig stark mitgehalten“, zog Payer als positives Fazit. Doch in der entscheidenden Phase fehlte den Hausherren die nötige Aufmerksamkeit: Binnen weniger Minuten kassierte das Team Neckar vier Treffer in Folge über den Kreis – Birkenau setzte sich ab und die Hausherren gerieten mit 20:26 in Rückstand. Zwar versuchte die Payer-Sieben in der Schlussphase noch einmal alles, doch die Gäste brachten ihren Vorsprung souverän über die Zeit. So stand am Ende eine 26:32-Niederlage auf der Anzeigetafel. „Leider haben wir es in den wichtigen Phasen nicht geschafft, die Nerven zu behalten“, sagte Payer, der dennoch betonte: „Die Abwehr war richtig gut. In Summe war es ein tolles Spiel auf sehr gutem Niveau.“

Team Neckar: Schmid, Schmidt, Schönbrodt – F. Kienzle (5), Schnetzer (1), Escher (4), Hochwimmer (4), L. Fischer (1), Reutter, Berkemann, Hutter, Kizler (3), L. Kienzle (1), Gombert (3), N. Fischer (3), Malicki (1).