Marc Pflugfelder musste verletzt ausgewechselt werden. Foto: Archiv (Baumann/Julia Rahn)

Der Verbandsligist setzt sich im Heimspiel in Großbottwar ohne große Probleme gegen den abstiegsbedrohten TV Friedrichsfeld durch.

Die Verbandsliga-Männer der Habo SG haben am Sonntagabend einen souveränen 33:27 (18:12)-Heimsieg in Großbottwar gegen den auf dem drittletzten Tabellenplatz stehenden TV Friedrichsfeld gefeiert. Die Mannschaft von Trainer Jan Diller zeigte dabei über weite Strecken eine äußerst konzentrierte Leistung, ließ sich von den personellen Rückschlägen nicht aus der Ruhe bringen und legte vor dem heimischen Publikum ein nahezu souveräner Start-Ziel-Sieg hin.

 

Von Beginn an zeigten die Bottwartäler, wer in der Wunnensteinhalle in den nächsten 60 Minuten den Ton angeben würde. Die Gäste des TV Friedrichsfeld hatten in der Anfangsphase mit einigen Ballverlusten zu kämpfen, welche die Hausherren gnadenlos ausnutzen. Nach Ballgewinnen schaltete die Diller-Sieben blitzschnell um und kam so zu schnellen, einfachen Treffern. Auch die Unterstützung von der Torhüterposition war, wie Diller betonte, „über das gesamte Spiel hinweg sehr gut“.

Marc Pflugfelder muss ausgewechselt werden

Über eine frühe 5:1- (7.) und eine 10:3-Führung (12.) erspielten sich die Buffalos bis zur 19. Minute einen sehr komfortablen Vorsprung von zehn Toren (14:4). Kurz vor Ende der ersten Hälfte musste die Habo – nachdem Kreisläufer Patrick Mustata bereits nicht hatte auflaufen können – jedoch einen weiteren personellen Rückschlag verkraften: Spielmacher Marc Pflugfelder verletzte sich an der Wade. „Natürlich hat uns Marc ab diesem Moment im Angriffsspiel und auch, was die Struktur im Spiel angeht, gefehlt“, so Diller im Nachgang. Trotzdem hielt die Diller-Sieben das Tempo hoch und ging mit einer verdienten 18:12-Führung in die Halbzeitpause.

In der zweiten Spielhälfte behielten die Buffalos die Partie zunächst weiterhin unter Kontrolle. Bis zur 46. Minute und einer 26:19-Führung und zu Beginn der Crunch-Time (28:22) behaupteten sie ihren Vorsprung aus der Halbzeitpause nahezu problemlos. Erst in der Schlussphase kamen die Gäste aus Friedrichsfeld dann aber noch einmal auf ein 26:29 heran (54.). Doch auch jetzt behielten die Gastgeber die Nerven: Florian von Gruchalla, Tim Beiermeister sowie Yannick Auracher brachten mit ihren Treffern den 33:27-Heimtriumph endgültig unter Dach und Fach.

„Wir haben das ganz ordentlich gemacht. Am Ende war es schon mehr oder weniger souverän“, zog Jan Diller zufrieden sein Resümee. Unter diesen Umständen, dem Fehlen dreier wichtiger Stammspieler (Nicolai Brunner, Patrick Mustata und Marc Pflugfelder) sowie dem Druck eines Heimspiels zeigte sich der Coach zufrieden. Mit dem Erfolg und zwei weiteren Punkten festigt die Habo  SG ihren Platz in der Tabellenmitte der Verbandsliga.

HABO SG: Bast, Wien – Beiermeister (7), Körner (3), Storz (1), Scheurer (5), Schuster  (2), Weller, Pflugfelder (1), Gruchalla (5), Schäfer (6), Auracher (3), Schanbacher.