Handball-Oberligist SV Leonberg/Eltingen schlägt die HSG Walzbachtal 33:28 – Trainer Frank Gehrmann ist voll des Lobes und spricht von einem wichtigen Entwicklungsschritt.
Die Handballerinnen des SV Leonberg/Eltingen haben am Sonntagabend einen wichtigen Sieg eingefahren: Der Oberliga-Aufsteiger entführte mit einem 33:28 (15:13) beide Punkte bei der HSG Walzbachtal. „Dieser Erfolg war wichtig“, sagte Trainer Frank Gehrmann, „weil einige Teams aus der unteren Tabellenregion gepunktet haben.“
Die Wildcats haben sich nach schwierigem Saisonbeginn mit nur einem Zähler aus den ersten vier Partien im Mittelfeld der Tabelle festgekrallt – allerdings beträgt der Abstand zum Vorletzten TuS Helmlingen lediglich zwei Pluspunkte. Umso wichtiger war der Auswärtssieg. „Die HSG Walzbachtal war vor dem Spiel auf Platz drei“, bemerkte der SV-Coach, „wir konnten also nicht davon ausgehen, dass wir die beiden Punkte im Vorbeigehen mitnehmen können.“
Die Bedingungen sind eine Herausforderung
Es war ein hartes Stück Arbeit für die Wildcats in einem Spielort, der mehr die Anmutung einer Fabrikhalle denn einer Sporthalle ausstrahlte – fahle Beleuchtung, grüner Hallenboden plus die Zuschauerränge, die bis knapp ans Spielfeld heranreichten. „Es war eine echte Herausforderung für meine junge Mannschaft“, erzählte Frank Gehrmann, „aber sie hat erwachsen gespielt und sie mit Bravour bestanden.“
Die Wildcats ließen sich nicht vom ungewohnten Ambiente und der Stimmung verunsichern, sie gaben von Beginn an den Ton an. Alina Ridder hielt die Abwehr zusammen und zog die Fäden im Angriff; im Tor zeigte Maike Kilper eine starke Leistung – der SV Leonberg/Eltingen lag zu keiner Sekunden in den 60 Minuten zurück. Die HSG kam maximal auf Gleichstand heran, doch schon zur Pause (15:13) bog der SV auf die Siegerstraße.
Zwar blieb Alina Ridder nach einem Schlag gegen den Kopf sechs Minuten vor Spielende zur Sicherheit auf der Bank, doch die Gastgeberinnen waren nicht mehr in der Lage, das Spiel zu drehen. Für Trainer Frank Gehrmann war der Erfolg unter erschwerten Bedingungen ein großer Erfahrungsschritt für seine Mannschaft: „Wir haben vieles dazugelernt.“ SV Leonberg/Eltingen: Kilper, Gronwald; Berkemer (6), Wolf (6/1), Ridder (5), Schmaderer (4), Baric (3), L. Thines (3), Karwounopoulos (2/1), Klotz (2), Stimmler (1), Ulrich (1), Bergthold, Conzelmann, Gronwald, R. Thines.