Der Trainer der Regionalliga-Handballerinnen des HC Schmiden/Oeffingen legt sein Amt mit sofortiger Wirkung nieder.
Sven Bühler ist nicht mehr länger Trainer der Regionalliga-Handballerinnen des HC Schmiden/Oeffingen. Der 46-Jährige hat sein Amt mit sofortiger Wirkung niedergelegt. „Das zeitliche Engagement ließ sich zuletzt nicht mehr mit seiner persönlichen Situation und den familiären Verpflichtungen vereinbaren“, heißt es dazu in einer Pressemitteilung des Vereins. In einem offenen Gespräch hat der dreifache Familienvater die Sportliche Leitung des HC, das Trainerteam und die Spielerinnen über seine Entscheidung und die Beweggründe informiert.
Seit 20. November 2023 im Dienst
Bühler hatte am 20. November 2023 das Team übernommen, nachdem sich die Verantwortlichen vier Wochen zuvor von Aufstiegstrainer Steffen Irmer-Giffoni getrennt hatten. Bühler schaffte mit seinem Verbund am Ende der Saison 2023/2024 den Sprung in die Qualifikationsrunde zur dritten Liga, scheiterte dort aber knapp am Aufstieg – ebenso wie in der vergangenen Spielzeit 2024/2025.
Itterheim /Rost übernehmen bis auf Weiteres
In dieser Saison lief es bislang noch nicht ganz wie erhofft. Fünf Siegen stehen bereits zwei Niederlagen gegenüber – die jüngste gab es am Samstag beim 26:33 gegen FA Göppingen II. In der Tabelle liegt der HC damit nur auf dem fünften Platz. Wenn das Team nun an diesem Sonntag (18 Uhr, Sporthalle in Mühlheim) bei der HSG Fridingen/Mühlheim (10:2 Zähler) antritt, werden die bisherige Co-Trainerin Anja Itterheim und der Torwarttrainer Thomas Rost das Kommando an der Seitenlinie übernehmen. Für beide keine ungewohnte Aufgabe, haben sie Bühler doch auch schon in der vergangenen Aufstiegsrunde vertreten, als dieser aus privaten Gründen fehlte. „Wir wollen seine Arbeit jetzt einfach gut fortführen“, sagt Anja Itterheim, die ebenso wie die Spielerinnen viel Verständnis für und Respekt vor Bühlers Entscheidung hat. Außer den Langzeitverletzten Michelle Hoffrichter und Hanna Hojczyk fehlt am Sonntag auch Anni Horn (Sprunggelenk).
Das Duo Itterheim/Rost wird so lange das Sagen haben, bis die Verantwortlichen einen Nachfolger präsentieren können. Diese arbeiten bereits mit Nachdruck an einer langfristigen Lösung heißt es.