Die Handballerinnen des HC Schmiden/Oeffingen treten in der Aufstiegsrunde in Budenheim an.
Die Partie am Samstag, 17.30 Uhr, beim punktlosen Schlusslicht der Qualifikationsrunde zur 3. Liga, der DJK Sportfreunde Budenheim, und eine Woche später zu Hause gegen den Tabellenführer TuS Schutterwald sind für die Handballerinnen des HC Schmiden/Oeffingen mittlerweile bedeutungslos geworden.
Schuld daran: Vor allem die eigenen Unzulänglichkeiten, seit vergangenen Montag aber auch der TSV Ismaning. Der bayrische Vertreter gewann in Budenheim mit 31:24 und hat damit zwei Spieltage vor Qualifikationsschluss als Zweitplatzierter vier Punkte mehr auf dem Konto als der HC. Die Punktgleichheit ist zwar für Schmiden/Oeffingen noch möglich, aber für Ismaning spricht der direkte Vergleich mit zwei Siegen. Das heißt: der TuS Schutterwald und Ismaning haben vorzeitig die zwei Aufstiegstickets gelöst, werfen in der nächsten Runde in der 3. Liga aufs Tor. Der HC und Budenheim bleiben in ihrer jeweiligen Regionalliga.
Doch wie gesagt, bis der normale Ligabetrieb im September wieder startet, muss die Quali-Runde noch abgeschlossen werden. Doch wie geht man die restlichen beiden Partien an, wenn es nur noch um die viel zitierte goldene Ananas geht? „Das Ziel ist, uns ordentlich zu verabschieden, beide Spiele gut zu bestreiten“, sagt Co-Trainerin Anja Itterheim, die am Samstag erneut den privat verhinderten Coach Sven Bühler an der Seitenlinie vertritt. Vor allem wolle man zeigen, was das Team eigentlich im Stande ist zu leisten. Denn gelungen ist das laut Itterheim in der Aufstiegsrunde bislang noch nicht. „Wir sind vieles schuldig geblieben, haben unser Potenzial leider nicht abrufen können“, bedauert sie. Ganz besonders gelte das für das Angriffsspiel, bei dem nicht nur die Trefferquote nicht gepasst hat. Es sei der Mannschaft einfach nicht gelungen, ihr geduldiges Offensivspiel aufzubauen, um in aussichtsreiche Wurfsituationen zu kommen.
Die HC-Belegschaft wird am Samstag in Budenheim im Landkreis Mainz-Bingen auf jeden Fall ohne Michaela Brühan und Kira Haase antreten – beide weilen im Urlaub. Krankheitsbedingt steht aktuell noch ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Kaja Erhardt. Doch egal, welche Spielerin im vorletzten Spiel der Aufstiegsrunde auf dem Parkett stehen wird, die Vorgabe ist klar. „Wir wollen gewinnen.“ Im Hinspiel vor knapp vier Wochen gelang dies den HC-Damen knapp mit 27:26.