Die Kaderplanung beim Handball-Drittligisten SV Kornwestheim steht: Lukas Reu, Luke Kaysen und Jan Döll verlängern um weitere Saison
Drittligist SV Salamander Kornwestheim hat seine Kaderplanung für die kommende Saison weitestgehend abgeschlossen und vermeldet drei Verlängerungen. Mit Linksaußen Lukas Reu, Rückraumspieler Luke Kaysen und Routinier und Allrounder Jan Döll bleiben drei weitere wichtige Bausteine im Lurchi-Kader erhalten.
Der 19-jährige in Schorndorf lebende Lukas Reu, der aus dem Nachwuchs von Frisch Auf! Göppingen kam, konnte sich in seiner ersten Saison schnell integrieren und betont sich bei den Lurchis äußerst wohlzufühlen. „Die Jungs haben mich klasse aufgenommen und es macht richtig Spaß zu trainieren und zu spielen“, sagt der Flügelspieler. Cheftrainer Alexander Schurr lobt vor allem die Entwicklung des jungen Linksaußen und seinen Ehrgeiz, während der Sportliche Leiter Pascal Welz seine Athletik hervorhebt. „Wir haben noch viel mit ihm vor und sind froh, dass er sich weiterhin in Kornwestheim sieht“, sagen Schurr und Welz.
Kaysen lobt „grandioses Teamgefüge“
Ebenso groß die Freude über die Verlängerung von Rückraumspieler Luke Kaysen. Der 20-Jährige war vom TSV Bayer Dormagen nach Kornwestheim gewechselt und entwickelte sich – bedingt durch die Verletzung von Spielmacher Jan Reusch - rasch zu einem sehr wichtigen Faktor im Angriffsspiel. „In dieser Phase hat er komplett eingeschlagen und meistert die wichtige Position hervorragend“, sagt Welz. Die Durchschlagskraft aus dem Rückraum und seine unvergleichlichen Schlagwürfe zeichnen den Luxemburger Nationalspieler aus. Für Kaysen selbst waren neben der Spielzeit vor allem das starke Mannschaftsgefüge ausschlaggebend für die Verlängerung. „Das Teamgefüge hier ist einfach grandios“, erklärt Kaysen.
So sieht es auch noch Jan Döll nach sechs Jahren bei den Lurchis. „Es passt einfach alles zusammen – die Kontinuität und der Teamspirit. Warum sollte ich da etwas ändern?“, erklärt der Allrounder und setzt damit in dieser Woche das deutlichste Zeichen für Kontinuität beim SVK.
Denn mit dieser Verlängerung wird die Rückennummer 29 dann 2026/2027 in die siebte Spielzeit gehen – und ist damit eine der prägenden Figuren der Mannschaft. „Das ist ganz großes Glück“, sagt auch Schurr zum Verbleib des Routiniers.
Der heute 32-Jährige war zur Saison 2020/2021 aus der 2. Bundesliga von der SG BBM Bietigheim nach Kornwestheim gewechselt. Während er dort überwiegend auf Rechtsaußen spielte, übernahm er beim SVK schnell Verantwortung im rechten Rückraum und entwickelte sich insbesondere in der Abwehr zu einer tragenden Säule. Über die Jahre hat sich Döll jedoch zu weit mehr als nur einem Defensivspezialisten entwickelt. Mittlerweile ist er sowohl defensiv als auch offensiv kaum mehr wegzudenken. Döll, der Ehemann der deutschen Nationalspielerin Antje Döll, bringt seine Erfahrung und sein handballerischen Verständnis in allen Mannschaftsteilen ein. „Er ist durchweg ein absoluter Stabilisator für die Mannschaft“, sagt Schurr. Und Welz betont seine Bedeutung für das Teamgefüge: „Jan ist ein Beispiel für Professionalität. Er geht immer voran und ist nicht nur für unsere jungen Spieler ein echtes Vorbild.“
Diese drei Verlängerungen stehen für Stabilität, Zusammenhalt, Entwicklung und Vereinsidentifikation. Lukas Reu, Luke Kaysen und Jan Döll verkörpern die Werte der Lurchis – jetzt und in Zukunft.