Für den SV Kornwestheim von Trainer Alexander Schurr wartet bei der HG Oftersheim/Schwetzingen eine knifflige Aufgabe. Foto: Baumann/Keppler

Für den SV Kornwestheim von Trainer Alexander Schurr wartet bei der HG Oftersheim/Schwetzingen eine knifflige Aufgabe.

Am Samstagabend steht für den SV Salamander Kornwestheim die nächste Herausforderung an. Ab 19.30 Uhr gastieren die Lurchis bei der HG Oftersheim/Schwetzingen in der Nordstadthalle in Schwetzingen.

 

Nach 13 Spielen ohne Niederlage reisen die Kornwestheimer zwar als Favorit an, doch unterschätzen wird man den Gegner keinesfalls. Die HG Oftersheim/Schwetzingen belegt mit 10:30 Punkten aktuell Rang 14 und damit einen der drei Abstiegsplätze. Fünf Saisonsiege stehen bislang zu Buche. Einer davon gelang erst Anfang Februar vor heimischem Publikum, als die Zweitvertretung der Rhein-Neckar Löwen mit 30:28 bezwungen werden konnte.

SVK-Cheftrainer Alexander Schurr warnt entsprechend vor der Aufgabe. „Bis zum Saisonende werden sie sich noch vom Abstiegsplatz verabschieden“, ist er überzeugt. Tatsächlich verfügt der Gastgeber auch über viel individuelle Qualität im Kader. Einer der bekanntesten Akteure ist sicherlich Florian Burmeister, der einst beim TVB Stuttgart in der Bundesliga spielte und seit der Saison 2019/2020 für die HG aufläuft.

Auch der Finne Edward Peter Hammarberg bringt reichlich Erfahrung mit. Bis 2022 stand er beispielsweise beim Bundesligisten SG Flensburg-Handewitt unter Vertrag. Im Rückraum zieht zudem Mittelmann Yannick Muth die Fäden, der vor der Saison von der TG Haßloch nach Oftersheim wechselte. Angesichts dieser Namen überrascht die derzeitige Tabellenposition durchaus, wenngleich die HG im Saisonverlauf immer wieder mit Verletzungspech zu kämpfen hatte.

Schurr fordert von seiner Mannschaft höchste Konzentration: „Wir dürfen nicht zulassen, Oftersheim zu viele Erfolgsmomente im Spiel zu geben.“ Vor der meist hitzigen Kulisse in Schwetzingen könne sich der Gastgeber sonst schnell in einen Rausch spielen. Genau das wollen die Kornwestheimer natürlich verhindern.

Die Lurchis hingegen reisen mit einem gesunden Selbstvertrauen nach Schwetzingen. 13 Spiele ohne Niederlage sprechen auch eine recht deutliche Sprache, das Momentum liegt derzeit definitiv auf ihrer Seite. Die Trainingswoche verlief konzentriert und zielgerichtet. „Wir haben uns intensiv mit Oftersheim beschäftigt und freuen uns auf das, was kommt“, so Schurr. Gleichzeitig betont er: „Es wartet eine anspruchsvolle Aufgabe, die wir mit großer Leidenschaft angehen wollen.“

Lurchis hoffen auf volle Ränge in Schwetzingen

Mit Unterstützung von den Rängen, sollte es den Lurchis dann noch mehr Spaß in Schwetzingen machen: Die Fans sind eingeladen, sich auf den Weg in die Nordstadthalle zu machen. Spannung und vor allem Stimmung sind garantiert – und aus Kornwestheimer Sicht sollen am Ende auch die nächsten zwei Punkte auf dem Konto stehen, denn die Konkurrenz auf den folgenden Rängen bleibt in Schlagdistanz.

Darunter sind die Wölfe Würzburg und der TSB Heilbronn-Horkheim, nach dem Nachwuchsteam des Bundesligisten Erlangen aktuell die stärksten Verfolger. Dabei stehen die Rückspiele gegen Heilbronn-Horkheim und die Wölfe Würzburg noch aus.