Der erst vier Jahre alte Neubau der Stadtbahn-Haltestelle Staatsgalerie entwickelt sich zur Dauerbaustelle. Nun hat die Sanierung der südlichen Treppenhäuser begonnen. Für Fahrgäste der Stuttgarter Straßenbahnen geht das mit Einschränkungen einher.
Die Stuttgarter Straßenbahnen (SSB) haben neuerlich mit Arbeiten an der Stadtbahn-Haltestelle Staatsgalerie begonnen. Betroffen sind die Treppenanlagen auf der Südseite, über die Fahrgäste den Halt in Richtung Gebhard-Müller-Platz verlassen können. Am Mittwoch waren Bauarbeiten damit beschäftigt, die Abdeckungen von den Stufen zu lösen.
Bauzeit von rund anderthalb Monaten
Im Einsatz sind weiterhin die Rolltreppen, die die nun gesperrten Treppen links und rechts einrahmen. Die begonnenen Arbeiten werden anderthalb Monate dauern. Diesen Zeitraum nennt eine SSB-Sprecherin auf Anfrage.
Der Zustand der Haltestelle bereitet dem städtischen Nahverkehrsunternehmen schon eine Weile Kummer. Im Herbst 2020 in Betrieb genommen, zeigte sich bald, dass es an der Haltestelle Reparaturen braucht. Vor knapp einem Jahr wurde an den Treppen am anderen Ende der Haltestelle mit Sanierungsarbeiten begonnen. Die ursprünglich auf sieben Wochen angesetzten Ausbesserungsarbeiten zogen sich länger hin.
Warten auf Stuttgart 21
Die anfänglich für ihre außergewöhnliche Gestaltung gelobte Haltestelle hatte zudem damit zu kämpfen, dass schon bald deutliche Gebrauchsspuren zu sehen waren. Die SSB haben das damit erklärt, dass finale Arbeiten erst erledigt werden können, wenn die benachbarte Baustelle von Stuttgart 21 erledigt ist.