Dem Zoll sind bei einer Überprüfung eines Gastrobetriebs zwei Mitarbeiter ins Netz gegangen, deren Pässe „Totalfälschungen“ seien. Den Männern droht die Ausweisung.
Es war nur eine routinemäßige Prüfung der Finanzkontrolle Schwarzarbeit. Doch die hat für zwei Helfer eines Pizzalieferdienstes im Landkreis Ludwigsburg erhebliche Konsequenzen. Wie das Hauptzollamt Heilbronn berichtet, müssen die beiden nun mit ihrer Ausweisung rechnen – weil sie sich illegal im Land aufgehalten haben sollen.
Die Mitarbeiter des Gastrobetriebs hätten sich vor Ort mit einem griechischen Reisepass beziehungsweise einer bulgarischen ID-Karte ausgewiesen. „Wegen erheblichen Manipulationsverdachts an den Ausweisdokumenten haben wir diese mit einem Dokumentenprüfkoffer kontrolliert“, wird eine Einsatzkraft in der Pressemitteilung des Zolls zitiert. Das Gerät habe den Verdacht der Zöllner bestätigt. Es habe sich zudem herausgestellt, dass die 28 und 36 Jahre alten Männer tatsächlich indische Staatsangehörige sind und es sich bei ihren Ausweisen um „Totalfälschungen“ handelt.
Männer müssen mit Ausweisung rechnen
Die Ermittlungen gegen das Duo wegen illegalen Aufenthalts und unerlaubter Erwerbstätigkeit sowie der Urkundenfälschung dauerten an. Die beiden müssten mit ihrer Ausweisung rechnen.