Erfahrene Kapitäne: Marco Kehl-Gomez (SGV Freiberg/li.) und Volkan Celiktas (SG Sonnenhof Großaspach). Foto: Baumann/Julia Rahn

Neun Regionalliga-Spieltage vor Schluss deutet alles auf einen Zweikampf um den Aufstieg zwischen dem SGV Freiberg und der SG Sonnenhof hin. Wir präsentieren das Restprogramm.

In der Winterpause hatten manche noch den FC 08 Homburg oder den SV Sandhausen auf der Titelrechnung. Inzwischen gibt es keinen mehr, der daran zweifelt, dass Spitzenreiter SGV Freiberg (54 Punkte) und Verfolger SG Sonnenhof Großaspach (52 Punkte/beide plus 36 Tore) den Aufstieg unter sich ausmachen. Der drittplatzierte 1. FSV Mainz 05 II hat bereits elf Punkte Rückstand auf den SGV. Homburg und Sandhausen liegen genauso wie die Stuttgarter Kickers (alle 39 Punkte) bereits 15 Zähler hinter dem Spitzenreiter.

 

Das lässt sich nach menschlichem Ermessen in neun Spieltagen nicht mehr aufholen. Zumal die beiden Topteams einen ziemlich stabilen Eindruck machen. Für Freiberg sprechen die qualitativ starken Einzelspieler, für Aspach das stabile Kollektiv, die Konstanz und das Heimrecht im direkten Duell am 22. April (19 Uhr). Zudem herrscht bei der SG Klarheit in der Trainerfrage. Im Gegensatz zu Pascal Reinhardt besitzt Freibergs Coach Kushtrim Lushtaku noch keinen gültigen Vertrag für die neue Saison.

Anders als die bei den Stuttgarter Kickers im Viertelfinale ausgeschiedenen Freiberger hat Großaspach noch die Zusatzbelastung WFV-Pokal. Im Viertelfinale kommt es am 1. April (19 Uhr/Wir-machen-Druck-Arena) zum Duell gegen Drittligist SSV Ulm 1846. So ein Spiel kostet Körner und kann auch weitreichendere Folgen mit sich bringen.

Großaspach Arbnor Nuraj (li.) gegen SGV-Stürmer Gal Grobelnik – das Hinspiel der beiden Spitzenteams in Freiberg endete 1:1. Foto: Pressefoto Baumann

Vor zwei Jahre verloren die Stuttgarter Kickers im Pokal-Viertelfinale vor 8720 Zuschauern nach großem Kampf gegen den SSV Ulm 1846 nicht nur unglücklich das Spiel mit 0:2, sondern auch Schlüsselspieler Niklas Kolbe durch Verletzung (er konnte im restlichen Rundenverlauf nicht mehr spielen) und Innenverteidiger Paul Polauke mit einer Roten Karte. Nicht wenige sind der Meinung, dieses Spiel hat sehr dazu beigetragen, dass am Ende nicht zum Drittliga-Aufstieg gereicht hat.

Nun könnten die Stuttgarter Kickers im Kampf um den Aufstieg das Zünglein an der Waage sein. Am Ostermontag (14 Uhr) geht es zum SGV Freiberg, am letzten Spieltag (16. Mai, 14 Uhr) kommt die SG Sonnenhof Großaspach ins Gazi-Stadion. Nicht ausgeschlossen, dass es eine Woche später am 23. Mai an gleicher Stelle ein Wiedersehen im WFV-Pokal-Finale gibt.

Hier das Restprogramm der beiden heißesten Aufstiegskandidaten:

SGV Freiberg (54 Punkte, 56:20 Tore)

Samstag, 28. März, 14 Uhr: KSV Hessen Kassel Hessen Kassel (Auswärtsspiel)

Ostermontag, 6. April, 14 Uhr: Stuttgarter Kickers (Heimspiel)

Samstag, 11. April, 14 Uhr: FC 08 Homburg (A)

Samstag, 18. April, 14 Uhr: TSV Steinbach Haiger (H)

Mittwoch, 22. April, 19 Uhr: SG Sonnenhof Großaspach (A)

Freitag/Samstag/Sonntag, 24./25./26. April: 1.FSV Mainz 05 II (H)

Freitag/Samstag/Sonntag, 1./2./3. Mai: SG Barockstadt Fulda-Lehnerz (A)

Samstag, 9. Mai, 14 Uhr: SV Sandhausen (H)

Samstag, 16. Mai, 14 Uhr: FC Bayern Alzenau (A)

SG Sonnenhof Großaspach (52 Punkte, 70:34 Tore)

Samstag, 28. März, 14 Uhr: FC 08 Homburg (Heimspiel)

Karsamstag, 4. April, 14 Uhr: SV Sandhausen (Auswärtsspiel)

Freitag, 10. April, 19 Uhr: TSV Schott Mainz (H)

Samstag, 18. April, 14 Uhr: FC Bayern Alzenau (A)

Mittwoch, 22. April, 19 Uhr: SGV Freiberg (H)

Freitag/Samstag/Sonntag, 24./25./26. April: Bahlinger SC (A)

Freitag/Samstag/Sonntag, 1./2./3. Mai: 1.FSV Mainz 05 II (A)

Samstag, 9. Mai, 14 Uhr: SG Barockstadt Fulda-Lehnerz (H)

Samstag, 16. Mai, 14 Uhr: Stuttgarter Kickers (A)