Flachts Spielertrainer Danny Konsek (li., im Spiel gegen den SV Gebersheim) schaffte mit seinem Team erneut den Ausgleich in der Nachspielzeit. Foto: Andreas Gorr

Die SpVgg Renningen feiert einen Kantersieg, die TSF Ditzingen gewinnen endlich wieder. Flacht teilt sich die Punkte mit dem TSV Höfingen, der SV Gebersheim siegt spät.

Die meisten Bewegungen in der Tabelle der Kreisliga A2 finden abermals im Mittelfeld statt, auf den Plätzen eins bis vier sowie 12 bis 15 gibt es keine Veränderungen. Lediglich der Abstand der Spvgg Weil der Stadt auf Platz drei wächst durch den Sieg gegen die Spvgg Warmbronn auf acht Zähler auf die selbige.

 

Die siegreichen TSF Ditzingen sowie die beiden Punkteteiler aus Flacht und Höfingen steigen in der Tabelle auf und verdrängen den deklassierten TV Möglingen hinter sich auf Platz acht. Mit dem Sieg über die zweite Mannschaft der SKV Rutesheim überholt der SV Gebersheim sowohl die SKV-Zweite als auch die des SV Leonberg/Eltingen, die am Wochenende nicht zum Einsatz kam.

Machtdemonstration in Möglingen: SpVgg Renningen mit Kantersieg

Die SpVgg Renningen schießt sich für den Titelkampf warm und demontiert den TV Möglingen mit 7:0. Renningen-Coach Michael Schürg hatte das Ergebnis in der Höhe nicht so erwartet, trotz des 6:1-Erfolges im Hinspiel sah er im bis dato Tabellenfünften eine Herausforderung. „Das hätte definitiv auch anders ausgehen können, aber am Sonntag haben wir keine Zweifel daran gelassen, dass wir das Spiel gewinnen“, meinte Schürg. Seine Mannschaft agierte zielstrebig und effizient vor dem Tor, die Tore fielen laut Schürg zu den richtigen Zeitpunkten. Bereits in Hälfte eins stellten Cedric Wurmbrand (7. Minute) und Doppelpacker Alim Kerim Göler (22., 41.) die Weichen auf Heimsieg, unmittelbar nach dem Seitenwechsel erstickte Riccardo Ronny Bischoff (47.) die letzten Zweifel.

Alim Kerim Göler (li., gegen Flachts Jonas Welting) schnürte vor der Pause einen Doppelpack. Foto: Andreas Gorr

Hinzu kam, dass die Gäste das Spiel in doppelter Unterzahl beenden mussten. In der 25. Minute hielt Bischoff einen Gegner fest und sah dafür Gelb. Sein Gegner warf den Renninger Regisseur daraufhin zu Boden und wurde für die Tätlichkeit vom Feld geschickt. Den zweiten Platzverweis gab es für die Gäste in der 60. Minute nach einem Foul an Quentin Klett. „Man kann auf zwei Arten fallen, der Spieler ist mit Absicht mit den Knien in Quentin reingeflogen“, schilderte Schürg den Vorfall. Auf diese zweifache Weise dezimiert kassierte der TV Möglingen noch weitere Treffer durch Wurmbrand (66.), Klett (70.) und Joker Philipp Sachs (89.). Michael Schürg lobte die gut herausgespielten Treffer seines Teams, die SpVgg feierte den zweiten Kantersieg der Rückrunde. Insgesamt stehen aus vier Spielen vier Erfolge mit einer Bilanz von 23:0 Toren zu Buche.

Michael Schürg und seine SpVgg stehen vor wegweisenden Spielen. Foto: Andreas Gorr

Der Mannschaft sei bewusst, so Schürg, dass es im Rennen mit Drita Kosova Kornwestheim am Ende auch um die Tordifferenz gehen könne. „Wir wollen die Spiele früher killen“, erklärte Schürg, man wolle die Spiele früher entscheiden und die Gegner nicht ins Spiel kommen lassen. „Wir sind eine junge Mannschaft und sind noch nicht so stabil, dass wir Rückstande so einfach drehen können,“ gestand der Trainer, dessen Mannschaft in dieser Spielzeit nur gegen die Spvgg Weil der Stadt und den mittlerweile zurückgezogenen TSV Münchingen II in Rückstand geriet und nur einen davon drehen konnte. Ihre 14 Gegentore bekamen die Renninger in sieben Spielen, gegen Möglingen feierte Dauerbrenner und Kapitän Giovanni Daniel D’Aiuto seine zehnte weiße Weste. Dennoch mahnt Trainer Schürg zur Vorsicht, in den kommenden Wochen geht es in Warmbronn und gegen Weil der Stadt gegen den dritten und vierten der Tabelle, für die SpVgg Renningen beginnen die Wochen der Wahrheit. „Da müssen wir unsere Torchancen konsequent nutzen, da werden wir nicht so viele Chancen bekommen wie gegen Möglingen“, warnt Schürg.

Konkurrent Drita Kosova Kornwestheim schläft nicht

Drita Kosova Kornwestheim bleibt der SpVgg Renningen auf den Fersen, gegen den KSV Renningen holte der Tabellenzweite einen deutlichen 5:0-Sieg auf heimischem Platz. Der Tabellendreizehnte hielt gegen die favorisierten Hausherren lange die Null, dann knackte Shaban Ismaili mit einem schnellen Doppelschlag (57., 60.) die Abwehr der Gäste. Mit einem unmittelbar folgenden Tor machte Elvis Gashi (65.) schließlich alles klar, ehe er kurz vor Schluss mit zwei späten Treffern (80., 88.) seinen Hattrick schnürte. Seit Rückrundenstart traf Gashi in jedem Spiel, blieb in seinen 14 Ligaeinsätzen nur dreimal ohne Tor und steht nun bei 15 Saisontoren, womit er den ausfallenden Tor-Torjäger Muhamet Muzliukaj würdig vertritt. Dennoch muss Drita im Titelkampf zurückstecken, bei drei Punkten Rückstand hat die Mannschaft mit der besten Offensive der Liga (78 Treffer aus 17 Spielen, etwa 4,5 Tore pro Spiel) eine um sieben Tore schlechtere Tordifferenz als die ligaweit defensivstärksten Renninger.

Erfolgerlebnis: TSF Ditzingen können wieder jubeln

Die TSF Ditzingen können ihre aktuell negative Tordifferenz mit einem 4:1-Heimsieg über den TSV Heimerdingen II ein wenig aufbessern. „Das war auch bitter nötig“, bemerkte TSF-Spielertrainer Kevin Sturm mit Blick auf die vergangenen Spiele. Gegen die abstiegsbedrohten Teams vom KSV Renningen, FC Gerlingen und TSV Höfingen konnten die TSF in den jüngsten Wochen nur einen einzigen Zähler holen. „In der Höhe war das Ergebnis verdient, es spiegelt den Spielverlauf gut wieder“, befand Sturm. Bereits in der zweiten Minute fand Ahmet Pehlivan mit einem ansehnlichen Steckpass seinen Kapitän David Schmitt, der TSV-Torwart Marc-German Emmert per Lupfer zur Führung bezwang. Die Hausherren hatte das Spielgeschehen gut im Griff und mehr vom Ballbesitz, welchen die Gäste aus Heimerdingen bereitwillig überließen und auf Konter lauerten.

Luka Banas (re.) bereitete seinen Elfmeter selbst vor. Foto: Andreas Gorr

Die meisten davon konnten die TSF gut verteidigen, nach 21 Minuten rutschte dann doch einer durch. Heimerdingens Top-Torschütze Luka Banas zog nach einem Durchbruch über den linken Flügel ins Zentrum, wo Mohamed Salhab sein Bein stehen ließ, der Unparteiische zeigte auf den Punkt, was Kevin Sturm als „sehr berechtigt“ kommentierte. Banas verwandelte den fälligen Strafstoß zum Ausgleich. „In den letzten Wochen wie auch in der Hinrunde haben wir nach einem Gegentor oft den Faden verloren“, sagte Sturm. Wenn die TSF in dieser Saison ein Gegentor kassierten, führte dies in bislang 16 Spielen ganze neunmal zu einer Niederlage. Allerdings hatten die Ditzinger bereits im Hinspiel gegen den TSV einem Ausgleich getrotz, damals siegten sie mit 2:1. Im Rückspiel dauerte es nur zwölf Minuten bis zum erneuten Führungstreffer, Pehlivan schweißte den Ball aus gut 25 Metern in den Winkel (33.). In der Folge verteilte der Schiedsrichter noch vor dem Pausenpfiff vier gelbe Karten, die laut Sturm nicht unbedingt nötig waren, „das hat das Spiel eher beunruhigt“, kommentierte Sturm die Entscheidungen auf beiden Seiten.

Kevin Sturm befand die Linie der Schiedsrichters als zu streng. Foto: Andreas Gorr

In der Nachspielzeit führte die Linie des Unparteiischen zu einem Platzverweis für die Gäste, Atakan Celik sah für ein Foulspiel gegen David Schmitt ohne Chance auf den Ball seine zweite gelbe Karte. „Die gelb-rote war berechtigt, aber die gelbe Karte war schon sehr kleinlich“, befand Sturm, der den Platzverweis als „maximal unnötig“ bezeichnete. Kurz zuvor hatte Pehlivan einen Strafstoß zum 3:1 verwandelt (44.), nachdem Nikolaos Bakouris beim Torabschluss gefoult worden war. Kevin Sturm sah auch diese Entscheidung kritisch: „Er hat den Abschluss noch gehabt, der Ball ging über das Tor und erst danach ist der Pfiff ertönt.“ Trotz des doppelten Nackenschlages kurz vor der Pause zeigten die Gäste auch im zweiten Durchgang Gegenwehr, was den TSF große Räume zum Umschalten bot. „Wir hatten einige Gelegenheiten, um uns Großchancen zu erspielen, die wir aber, so selbstkritisch müssen wir sein, nicht gut zu Ende gespielt haben“, kritisierte Sturm die fahrigen letzten Pässe seiner Mannschaft. Die TSV-Zweite kam zu keinen großen Möglichkeiten, hätten allerdings durch Standards wieder in die Partie kommen können, betonte Sturm.

Die TSF Ditzingen konnten am Ende jubeln. Foto: Andreas Gorr

Dennoch spielte seine Mannschaft das Duell erwachsen zu Ende, den Sieg nannte Sturm hochverdient. Ein Wehrmutstropfen war der späte Platzverweis gegen Kubilay Kilic, der nach 57 Minuten eingewechselte Mittelfeldspieler legte sich in der 78. und 84. Minute den Ball zu weit vor und traf beim Rettungsversuch den Gegenspieler, wodurch er mit Gelb-Rot vom Feld musste. In der zweiten Minute der Nachspielzeit verwandelte Joker Lorenzo Costanza einen weiteren Foulelfmeter zum Endstand. Der siebte Saisonsieg im 18. Einsatz tut gut, Sturm stellte jedoch klar: „Uns ist bewusst, dass es damit nicht getan ist. Wir müssen nachlegen, um das Polster nach unten zu vergrößern. Was wir in den letzten Wochen verpasst haben, haben wir jetzt wieder gutzumachen.“

Punkteteilung und erneuter Last-Minute-Ausgleich für TSV Flacht

Den Abstand auf den Abstiegskampf können der TSV Flacht und der TSV Höfingen zumindest erhalten, beide Teams trennen sich mit einem spektakulären 4:4. Aufgrund des Spielverlaufs getand Flachts Spielertrainer Danny Konsek, man müsse mit dem Punkt zufrieden sein, das Spiel selbst stellte den Coach aber nicht zufrieden. „Ähnlich wie in der letzten Woche haben wir unsere PS wieder nicht auf die Straße gebracht“, ärgerte sich Konsek, der Pässe und Zweikämpfe als zu schwach ansah. Sein Team kam zwar zu mehr Torchancen als im Duell mit dem FC Gerlingen am vergangenen Spieltag, ließ gleichzeitig aber defensiv zu viel zu.

Immer wieder Welsch: Flachts Torgarant (li.) traf zum 15. Mal. Foto: Andreas Gorr

In der elften Minute gingen die heimischen Flachter durch Christopher Welsch nach einem Steckpass von Maik Bauer in Führung, fingen sich jedoch sieben Minuten später den Ausgleich durch Sebastian Schleweck nach einem Eckball. Mit der Ecken-Entscheidung war Konsek sehr unzufrieden, „das hätte niemals einen Eckball geben dürfen“, monierte der Trainer der Flachter. In der 29. Minute verwandelte Maik Bauer einen direkten Freistoß zur Führung für die Hausherren, doch die Gäste schlugen gleich doppelt zurück. Erst fiel der Ausgleich durch Valentin Lukas Rademann (45.+5), dann traf Julian Döhrung zur Führung (45.+7), der erst drei Minuten vorher eingewechselt worden war. Erneut störte sich Konsek am Unparteiischen, wenngleich er betonte, sein Team hätte die Situationen besser verteidigen können. Beim Ausgleich ging dem Tor aber eine Einwurfentscheidung voraus, die der Coach bei der eigenen statt bei der gegnerischen Mannschaft gesehen hatte. Der Gäste-Führung gingen sowohl ein nicht gegebenes Foulspiel an Luca Boldrini als auch eine nicht gewertete Abseitsentscheidung voraus.

Pechvogel Sven Gümperlein (li.) traf ins eigene Tor. Foto: Andreas Gorr

Die Gastgeber mussten die Nackenschläge im zweiten Durchgang verarbeiten, in der 59. Minute glich Maik Bauer per Handelfmeter aus. „Danach hatte ich eher das Gefühl, dass das nächste Tor für uns in der Luft lag“, fand Konsek, der jedoch in der 74. Minute den nächsten Rückschlag verdauen musste. Nach einer flachen Hereingabe von der rechten Seite unterlief Flachts Abwehr-Routinier ein Eigentor. „Dann haben wir alles nach vorn geworfen, wie schon letzte Woche“, erzählte Danny Konsek, die Bemühungen wurden erneut spät belohnt. Bauer verwandelte in der vierten Minute der Nachspielzeit seinen zweiten direkten Freistoß, war damit an allen vier Treffern beteiligt. „Er hat uns den Arsch gerettet“, kommentierte der Trainer. Nach dem späten Ausgleich gegen Gerlingen und Höfingen inklusive des Rückschlages vor der Pause meinte er: „Dass wir immer wieder zurückkommen können und es zweimal spät bewiesen haben, pusht natürlich, wenn du etwas mitnimmst, obwohl die Spiele nicht gut gelaufen sind. Da kann man auf jeden Fall etwas Positives mitnehmen.“ Er hatte sich allerdings deutlich mehr vorgenommen, vom akuten Abstiegskampf möchte Konsek bei derzeit 14 Punkten Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz nicht mehr sprechen.

In letzter Minute: SV Gebersheim triumphiert in Rutesheim

Die SKV Rutesheim II rutscht hingegen wieder tief in den Keller, in letzter Minute verlor die Mannschaft gegen den SV Gebersheim mit 2:3. „Das war sehr wichtig, auch wenn es hintenraus etwas glücklich ist. Aber am Ende ist es egal wie, die drei Punkte sind wichtig“, meinte SV-Coach Kai Liedkte. Für die Gäste ging das Spiel jedoch weniger gut los als es endete, in der 35. Minute schob Rutesheim Torjäger Angelo De Pilla einen Querpass vom linken Flügel aus fünf Metern ins Tor. Doch die Freude der Gastgeber wurde jäh gestoppt, als drei Minuten später Torwart Silas Wöhr nach einer Notbremse außerhalb des Strafraums vom Feld geschickt wurde. Ersatzmann Maximilian Moch musste einspringen, Torschütze de Pilla dafür weichen.

Am Ende wurde Murat Tekeli (re.) zum Matchwinner. Foto: Andreas Gorr

Trotzdem konnten die Hausherren ihre Führung eine gute halbe Stunde verteidigen, nach einem langen Flugball von Niklas Stapf legte Bernhard Kreis den Ball per Kopf quer und der eingewechselte Kevin Sholabomi schob zum Ausgleich ein (66.). „Wir haben es am Anfang nicht hinbekommen, die Überzahl gut auszuspielen, wollten durch den Rückstand zu schnell zum Tor gehen“, analysierte Liedtke. Dennoch gelang seinem Team der Führungstreffer, Philipp Hatzigeorgiou bediente Manuel Bayer per Außenrist, der mit Hilfe des rechten Innenpfostens unhaltbar einnetzte (75.). Kurz darauf hatte Sholabomi die große Chance auf die Vorentscheidung, scheiterte aber an Mochs Fußabwehr. „Wenn wir das Ding machen, ist es wahrscheinlich auch erledigt“, meinte Liedtke, dessen Team stattdessen aber den Ausgleich hinnehmen musste. Der eingewechselte Leon Issler verschuldete einen Foulelfmeter, Aykan Seymen nagelte den Ball perfekt ins rechte obere Toreck (87.).

Kevin Sholabomi (re.) besorgte zwei Scorer als Joker. Foto: Andreas Gorr

Die Gäste drückten auf den Siegtreffer, dieser fiel in der sechsten Minute der Nachspielzeit. Einen Flankenversuch von Murat Tekeli auf dem linken Flügel konnte Moch nicht mehr abfangen, die Kugel rutschte ihm durch die Hände und landete im Rutesheimer Kasten. „Dass in unserer Situation nicht alles mit Selbstvertrauen und Einfachheit läuft ist klar, deshalb nehmen wir das dankend an“, bewertete Liedtke den späten Erfolg. Ausschlaggebend für den Sieg seines SVG nannte er neben dem Platzverweis auch die Einwechslung von Sholabomi, der Stürmer war an zwei der drei Tore direkt beteiligt. „Durch die Überzahl hatten wir mehr Platz und Rutesheim konnte nur wenige der langen Bälle in die Tiefe, die sie gern nutzen, ausspielen“, fand der Trainer und lobte „Gamechanger“ Sholabomi: „Er hat die Bälle gut festgemacht, den Ausgleich erzielt und hätte auch ein zweites Tor machen können. Das hätte ihm auch gut getan. Er ist ein großer, bulliger Stürmer, der die Hintermannschaft gut fixiert hat.“ Sholabomi, der im Sommer vom Stuttgarter Bezirksligisten TSV Münster an die hohle Eiche wechselte, ist mit nun fünf Saisontoren Gebersheims zweitbester Torjäger hinter Bernhard Kreis (sieben Tore). Seinen Bankplatz zu Beginn des Spiels begründete Trainer Liedtke damit, dass der Stürmer in der Vorwoche nicht am Training teilnehmen konnte, attestierte er ihm allerdings gute Karten für einen Einsatz am kommenden Wochenende.

Viermal Renningen: Elf der Woche reich an Scorern

Trotz seiner zwei Torbeteiligungen wurde Sholabomi nicht in die FuPa-Elf der Woche gewählt, die Nutzer entschieden sich für andere Akteure. Auf seine Position in der Offensive schafften den Sprung neben dem Kornwestheimer Nexhati Hallimi auch Flachts Torschütze Welsch sowie Ditzingens Pehlivan, der mit Doppelpack und Torvorlage glänzte.

Julius Böhler (li.) hielt mit der SpVgg Renningen die Null, Christopher Welsch (re.) schoss den TSV Flacht in Führung. Foto: Andreas Gorr

Im Mittelfeld landet neben den Renninger Torschützen Wurmbrand, Göler und Bischoff mit Maik Bauer der Punktegarant des TSV Flacht, der drei Tore und eine Vorlage zum Unentschieden gegen Höfingen beitrug. Mit Julius Böhler schafft es ein weiterer Renninger in die Abwehr, neben TSF-Akteuer Mattis Bauder und Dritas Kreshnik Duraku, der zudem durch seinen Torhüter Flamur Gashi ergänzt wird.

21. Spieltag: Renningen gefordert, Drita lauert

Für Spitzenreiter SpVgg Renningen steht in Warmbronn am 21. Spieltag eine schwierige Herausforderung ins Haus. Drita Kosova Kornwestheim lauert im Spiel beim FC Gerlingen auf den Anschluss an den Tabellenführer.

Im Hinspiel feierte die SKV Rutesheim II gegen den KSV Renningen ein 10:0 – können sie sich erneut aus der Krise schießen? Foto: Andreas Gorr

Der TSV Flacht kann im Duell beim TSV Heimerdingen II weitere Punkte auf die Abstiegsränge gutmachen, während der KSV Renningen gegen die SKV Rutesheim II sowohl den Abstand auf die Heimerdinger vergrößern kann, als auch die Gäste im Abstiegskampf überholen kann. Die Spvgg Weil der Stadt empfängt den SV Gebersheim, der SV Leonberg/Eltingen II muss nach Möglingen. Ditzingen und Höfingen haben derweil ein freies Wochenende vor sich.