Alter Sandkasten, viel Asphalt: Der Quartiersplatz am Fellbacher Hofmauerweg soll attraktiver gestaltet werden. Foto: Dirk Herrmann

Der stark versiegelte Quartiersplatz in einer Nebenstraße im Fellbacher Oberdorf soll mit dem Engagement von Eltern, Kindern und Senioren aufgewertet werden.

Der Hofmauerweg im Oberdorf ist wohl in erster Linie jenen Menschen in Fellbach (Rems-Murr-Kreis) geläufig, die direkt dort oder in der unmittelbaren Nachbarschaft wohnen. Der Bereich liegt etwas abgelegen in einer Nebenstraße des sogenannten Oberdorfs, südlich der August-Brändle-Straße und westlich der Waiblinger Straße.

 

Quasi auf halber Strecke des Hofmauerwegs befindet sich ein sogenannter Quartiersplatz. Er ist allerdings stark versiegelt, es gibt einen per Folie zugedeckten Sandkasten, ansonsten hat es dort keine wirkliche Spielfläche für Kinder.

Förderprogramm: „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“

Doch das soll und muss sich nach Auffassung der Verantwortlichen im Fellbacher Rathaus ändern. Zupass kommt diesem Vorhaben, dass für die anvisierte Aufhübschung diverse Fördermittel aus dem Programm „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“ zur Verfügung stehen. Was sie wünschen, können Eltern und weitere Interessierte am Donnerstag, 26. März, direkt auf dem Quartiersplatz den Mitarbeitern des Tiefbauamts vermitteln.

Momentan ist der Quartiersplatz wirklich kein Beitrag zum Klima- und Hitzeschutz oder zur Attraktivierung des Quartiers. Der Platz ist asphaltiert, der Untergrund ist nicht wasserdurchlässig und überdies nur mit einem Sandkasten sowie mit zwei Schatten spendenden Bäumen versehen.

Allerdings wird der Sandkasten gerne von Familien aus dem Viertel zwischen August-Brändle-Straße und Wagnerstraße genutzt. Genau an diese Nutzer richtet das zuständige Tiefbauamt die Einladung zum Vor-Ort-Termin. Dort können sie ihre Wünsche und Vorschläge für die künftige Platzgestaltung beisteuern.

Auch Vitalität der Bäume soll gestärkt werden

Beatrix Pfotenhauer, die Leiterin der Abteilung Grünflächen im Fellbacher Rathaus, erklärt dazu: „Auch wenn wir keine aufwendige Spielplatzgestaltung umsetzen können, ist es wichtig, zu wissen, was sich Familien, Senioren und Kinder wünschen beziehungsweise, wie sie den Platz nutzen. Sitzgelegenheiten, Pflanzkübel oder die Gestaltung der Fläche sind sicher umsetzbar.“ Die Entsiegelung soll auch die Vitalität der Bäume stärken, „damit diese noch lange Schatten spenden können“.

Der wechselseitige Austausch beim Informationsgespräch beginnt am Donnerstag, 26. März, um 16.30 Uhr auf dem Quartiersplatz am Hofmauerweg. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.