Leon Goretzka zeigt sich beim Jubeln über die Meisterschaft mit dem Porzellan-Kakadu der Bayern-Profis. Foto: IMAGO/Sven Simon

Die Münchner feiern die 35. Meisterschaft – und ein komischer Vogel ist mittendrin. Wir erklären, wie es das Porzellan-Tier zum inoffiziellen Maskottchen geschafft hat.

Leon Goretzka hat ihn mit sich getragen – den Porzellan-Kakadu, der für die Fußballstars des FC Bayern München zum Mannschaftsmaskottchen geworden ist. Er prangte zudem auf den Meister-T-Shirts, die nach dem 4:2-Sieg am Sonntagabend gegen den VfB Stuttgart an die Spieler und Trainer verteilt wurden, und der komische Vogel soll bei der Titeljagd weiter Glück bringen.

 

Seit einem Jahr ist der Kakadu Teil des Bayern-Teams. Bei der damaligen Meisterfeier im Nobellokal Käfer hatten die Profis in ihrer Euphorie das Dekostück einfach mitgenommen. Der ursprüngliche Besitzer Michael Käfer blieb jedoch locker und schenkte dem Team die Tausend Euro teure Figur. „Der hat schon die letztjährigen Feierlichkeiten dominiert. Der hat jetzt lange warten müssen, bis wir ihn wieder rausgelassen haben aus seinem Käfig“, sagte Goretzka im Fernsehen bei DAZN. „Er ist am Start. Er trinkt Champagner.“

Zuvor präsentierte Goretzka den Vogel beim Jubeln mit den Anhängern in der Fankurve. Doch groß gefeiert, wird bei den Bayern nach dem offiziellen Gewinn der 35. Meisterschaft noch nicht. Alles läuft gedämpft ab, weil die Münchner weitere große Ziele in dieser Saison haben: den Triumph in der Champions League und den Gewinn des DFB-Pokals. In beiden Wettbewerben stehen sie im Halbfinale. Und in beiden Fällen soll der Kakadu nach den ersehnten Endspielen noch mal aus seinem Käfig gelassen werden. Bis dahin wird er vom Trainerteam um Chefcoach Vincent Kompany schön aufbewahrt.