Durch das 4:0 von Deventer hat der VfB neun Punkte auf dem Konto. Zehn genügten in der Vorsaison für die Play-offs. Aber auch ein direkter Platz im Achtelfinale ist noch drin.
Nach den beiden Niederlagen beim FC Basel (0:2) und Fenerbahce Istanbul (0:1) hat der VfB in der Europa League nun auch auswärts die ersten Punkte eingefahren. Durch den völlig verdienten 4:0-Erfolg bei den Go Ahead Eagles aus Deventer hat die Elf von Trainer Sebastian Hoeneß neun Punkte auf der Habenseite – und rangiert auf dem zwölften Platz im Tableau der 36 Teams.
Drei Partien stehen für die Stuttgarter in der Ligaphase noch aus, ehe zusammengerechnet wird. Dabei tritt der deutsche Pokalsieger noch zweimal zuhause an – und zwar gegen die durchaus schlagbaren Teams von Maccabi Tel-Aviv (11. Dezember) und den Young Boys Bern (29. Januar 2026), die aktuell die Plätze 35 und 26 belegen. Die letzte Auswärtsfahrt vor den K.o.-Spielen führt den VfB dazwischen zum AS Rom (22. Januar). Die Italiener liegen in der Europa League aktuell mit ebenfalls neun Punkten gleichauf mit dem VfB.
„Es macht grundsätzlich immer Sinn, sich erstmal auf die nächste Aufgabe zu konzentrieren, die vor einem liegt. Das ist für uns in der Europa League die Heimpartie gegen Maccabi Tel-Aviv. Wenn wir dieses Spiel ziehen, dann können wir einen ersten Haken machen. Denn dann wissen wir, dass es in diesem Wettbewerb weitergeht“, sagt der VfB-Trainer Sebastian Hoeneß, der in der Vorsaison mit seinem Team als 26. der Tabelle in der Ligaphase noch knapp gescheitert war. Doch das war seiner Zeit in der Champions League. Jetzt geht es ein Etage tiefer zur Sache.
Dabei bieten sich dem VfB wie allen Mannschaften zwei Wege: Belegt das Team nach dem achten Spieltag einen Platz zwischen neun und 24, dann ist es in den beiden Play-off-Spielen im Februar mit dabei. Wobei alle Vereine zwischen Rang 9 und 16 als formal „gesetzt“ gelten und daher im Duell mit den „ungesetzten“ Mannschaften zwischen Platz 17 und 24 im Rückspiel Heimrecht besitzen.
Schafft es der VfB am Ende gar unter die besten acht der Tabelle, dann ist man im Achtelfinale der Europa League automatisch gesetzt, erspart sich also den Umweg über die beiden Play-off-Partien. „Es bringt uns jetzt aber nichts, nun schon einen zweiten Haken zu machen“, ergänzt Hoeneß: „Natürlich wollen wir auch in der Europa League so gut wie möglich abschneiden.“ Für die Top 8 reichten in der Vorsaison 14 Punkte, mit mindestens zehn Zählern war man vergangene Saison in den Play-offs dabei.